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Morgengruß von Helmut Harff: Millionär für Minuten

Werden die Lottozahlen im ZDF gezogen, verfolgen gespannt Millionen Menschen den Lauf der Kugeln. Wer seine Kreuze bei den Zahlen 16 - 21 - 23 - 29 - 31 - 38 gemacht hatte, jubelte gestern vor dem Bildschirm. Das die Angaben wie immer "ohne Gewähr" gemacht wurden, interessierte den oder die Gewinner mit Sicherheit nicht.

Doch der Jubel dauerte nur Minuten. Dann meldete das ZDF eine Panne bei der Ziehung. Zwei Kugeln gelangten nicht in die Lostrommel - warum weiß niemand. Millionär wurde nun, wer die Zahlen 3 - 8 - 11 - 26 - 32 - 40 getippt hatte.

Soweit die rein sachliche Tatsachenbeschreibung. Doch es bleiben Fragen. Sollte bei der Ziehung nicht ein Notar anwesend sein? Sind denn nicht mehrere Leute im Studio? Steht die Moderatorin vielleicht gar nicht neben dem Ziehungsgerät sondern im leeren Studio vor einer automatischen Kamera? Das ZDF muss zügig aufklären.

Doch das ist alles nicht so schlimm. Eine Katastrophe war der gestrige Abend für die, die nach der Mittwoch-Ziehung jubeln konnten. Die Menschen, die kurzfristig Lottogewinner waren, müssen nun betreut werden. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es mir gestern gegangen währ, wenn ich zu den "Verlieren des Jahres" gehörte. Klagen hat sicherlich keinen Zweck, denn die Zahlen werden ja "ohne Gewähr" veröffentlicht. Ob der Notar haften muss? Eher unwahrscheinlich.

Doch wie geht man beim ZDF und bei der Lottogesellschaft mit Menschen um, die für Minuten reich gewesen sind? Mit einer einfachen Entschuldigung ist es sicherlich nicht getan. Eine psychologische Betreuung kann notwendig sein. Vielleicht muss man auch andere Wege gehen. Die Verantwortlichen sind gefragt.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Dann lege ich mein "Lottogeld" in die Spardose, denn ich spiele nicht.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Mögen Sie nie einen solchen Albtraum erleben, wie ihn die gestrigen Millionäre für Minuten durchleiden mussten.

 


Veröffentlicht am: 04.04.2013

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