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Morgengruß von Helmut Harff: 34.000.000.000.000

Haben Sie sich auch die Augen gerieben, als bekannt wurde, dass die Reichen dieser Welt 34 Billionen US-Dollar - eine Zahl mit 12 Nullen - in Steueroasen gebunkert haben? Das sollen 2,5 Millionen Dokumente belegen, die Journalisten zugespielt wurden. Die Datensätze betreffen 130.000 Anleger aus mehr als 170 Ländern. Hat Sie das wirklich gewundert?

Mich hat das nicht gewundert. Mich wundert nur die Aufregung auf der einen und die scheinbare Ahnungslosigkeit auf der anderen Seite. Die Zahl von bis zu 32 Billionen veröffentlichte die britischen Nichtregierungsorganisation "Tax Justice Network" bereits 2012 im Rahmen einer Studie.

Mich wundert auch nicht, dass man nun wieder "ganz massiv" gegen Steuersünder vorgehen will. Da lachen ja die sprichwörtlichen Hühner. Wer in der Politik will eigentlich gegen 130.000 Superreiche und unzählige Banken vorgehen?  Wer will gegen die Steueroasen vorgehen?

Mich wundert, dass man sich überhaupt darüber wundert, dass Billionen Dollar dahin fließen, wo es die höchsten Zinsen bei niedrigsten Steuersätzen gibt. Wo leben wir denn, dass wir uns darüber wundern? Wir sind doch mehrheitlich davon überzeugt, dass Geld die Welt regiert. Wer soll wirklich gegen Steueroasen vorgehen, gehören doch die Herrscher selber zu den Superreichen oder leben von deren Geldern. Warum überhaupt die Aufregung? Weil wir nicht so viel Steuern "sparen" können?

Mich wundert, dass man der Politik wirklich glaubt den Kapitalismus - das Primat des Geldes - abschaffen zu wollen. Denn das müsste man tun, wollte man den lukrativsten Geldanlagen an den Kragen. Doch was dann? Keine Ahnung! Auch im Sozialismus regierte schließlich das Geld die Welt. Das ist sicherlich keine Alternative. Man könnte selbstverständlich die Steuern anders Regeln. 1.000 Prozent Luxussteuer wären nur ein Gedanke. Warum wundert mich nur, dass so eine Regelung so wahrscheinlich ist, wie die Landung von Außerirdischen auf der Erde.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Dann muss ich mich um meine Steuererklärung kümmern.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Haben Sie sich eigentlich gewundert?

 


Veröffentlicht am: 05.04.2013

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