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Aufgespießt: Männerbeauftragter?!

(Helmut Harff / Chefredakteur) Sie haben sicherlich meinen kleinen Artikel zum 1. April gelesen und auch geschmunzelt. Ich hatte berichtet, dass die SPD bei einer Regierungsbeteiligung nach der kommenden Bundestagswahl einen Männerbeauftragten installieren will. Angeblich sollten wir die SPD dabei unterstützen.

Leider war das nur ein Aprilscherz, obwohl einer mit ernst gemeintem Hintergrund. Leider sieht man das bei der SPD nicht so. Niemand hat sich gemeldet. Ob die genussmaenner.de nicht lesen? Gelesen haben den Artikel allerdings zahlreiche Männer und auch einige Frauen. Das weiß ich, weil viele von ihnen mich anriefen oder mir schrieben.

Dabei zeigte sich, dass die meisten Männer und Frauen die Idee eines Männerbeauftragten gar nicht so dumm fanden. Mann wie Frau will keinen Machobeauftragten, der sich für das alte Rollenverhalten zwischen Mann und Frau stark macht. Mann will einen in der Regierungsmannschaft, der sich dort für die Belange der Männer, die in vielen Fällen die Belange von Vätern oder geschiedenen Männern sind, einsetzt. Gerade wenn es um ihre Kinder, um Kinder und Job geht, fühlen sich viele Männer gegenüber den Frauen zurück gesetzt.

Viele Männer beklagten sich aber auch darüber, dass - so ihre Sicht - viele Frauen noch immer nicht vom Klischee des Mannes als Versorger der Familie verabschiedet haben. So schilderte nicht nur ein Mann, dass sie verlassen wurden, weil sie nicht so Karriere machten wie das ihren Frauen vorschwebte. Alle ärgerten sich vor allem darüber, dass die Frau sich ihrerseits nicht um eine Karriere kümmerte. Beklagt wurde, dass der berufliche Leistungsdruck keine Zeit mehr dazu lasse, den erarbeiteten Wohlstand zu genießen. Der Maßanzug ist Berufsbekleidung, die S-Klasse der Dienstwagen und die Villa nur Schlafstätte. Doch das alles wäre für die Männer, so war immer wieder zu lesen und zu hören, nicht so schlimm. Sie leiden vor allem darunter, dass sie ihr Kind beziehungsweise ihre Kinder kaum aufwachsen sehen, kaum Vater sein können.

Da wäre wirklich viel Arbeit für einen Männerbeauftragten - ob den die SPD nun will oder nicht.

Machen Sie sich doch auch stark für die Idee!

 


Veröffentlicht am: 08.04.2013

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