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Volbeat gewinnen Chartduell gegen Stone Sour

Rocker-Angriff in den Top 100 Album-Charts von media control: Mit Volbeat und Stone Sour kämpfen gleich zwei der derzeit angesagtesten Rockbands um die Spitze der Hitliste. Das Rennen machen schließlich Michael Poulsen und seine Mannen aus Dänemark. Ihr fünfter Studiostreich „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ fördert eine bunte Mischung aus Metal, Country, Rockabilly, Blues und Punk zu Tage und präsentiert mit Rob Caggiano einen neuen Gitarristen. Nach einer kontinuierlich steigenden Chartperformance in den vergangenen Jahren (die drei Vorgänger landeten auf 75, 15 und drei) stecken Volbeat nun ihre erste Nummer-eins-Platzierung ein.

Stone Sour errichten ihr „House Of Gold & Bones Part 2” an dritter Stelle. Im zweiten Teil ihres Konzeptwerks zeigt sich die US-Band deutlich düsterer und stellt existentielle Fragen, ohne eindeutige Antworten zu geben.

Die „Delta Machine“ läuft derweil auch in der dritten Woche wie am Schnürchen, wenngleich Depeche Mode ihre Führung erst einmal aus der Hand geben und mit Platz zwei Vorlieb nehmen.

Von der frechen Teenie-Band zur erwachsenen Poprock-Nummer: Paramore haben den Weggang der Farro-Brüder offenbar gut verkraftet und vollführen auf ihrer neuen, selbstbetitelten Platte eine 180-Grad-Wende. Im Album-Ranking steht mit Rang acht der zweite Top-Ten-Erfolg nach „Brand New Eyes“ an. OMD („English Electric“) halten die Synthie-Fahne an zehnter Stelle hoch.

Dass es in Deutschland an selbstbewussten Pop-Newcomern nicht mangelt, stellten schon Senkrechtstarter wie Tim Bendzko und Philipp Poisel unter Beweis. Der 30-jährige Sänger Maxim, der ursprünglich aus dem Reggae-Bereich kommt, schickt „Meine Soldaten“ ins Rennen und legt als bester Neueinsteiger auf 18 seinen ersten Chart-Hit vor.

Passenger singt zwar „Let Her Go“, kann von seinem Chart-Thron aber nicht genug bekommen. Zum insgesamt fünften Mal steht er an der Spitze.

Pink verbessert sich um drei Positionen und verlangt an zweiter Stelle: „Just Give Me A Reason”. Macklemore & Ryan Lewis schießen innerhalb weniger Wochen mit zwei Hits nach vorne. „Can’t Hold Us“ (feat. Ray Dalton) stürmt von sechs auf drei, während Vorgänger „Thrift Shop“ (feat. Wanz) die Vier verteidigt.

 


Veröffentlicht am: 16.04.2013

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