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Wirtschaft-News vom 29. April 2013

(Michael Weyland) Je dichter es auf die Bundestagswahlen zugeht, umso häufiger kommt es zu Umfragen zu allen möglichen Themen, die zumindest im weiteren Umfeld der Wahlen relevant sein könnten. Beispiel: Das Thema Steuerhinterziehung: Laut aktuellem ZDF-Politbarometer gehen 70 Prozent der Deutschen davon aus, dass Steuerhinterziehung bei uns weit verbreitet ist, 86 Prozent glauben, bei Bürgern mit besonders hohem Einkommen sei das häufiger der Fall als bei anderen Steuerzahlern. Zudem beklagen mit 69 Prozent gut zwei Drittel aller Befragten und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen, dass in Deutschland zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung nicht genug getan werde. In diesem Zusammenhang befürworten 70 Prozent den Ankauf von CDs mit Daten von Steuersündern durch deutsche Behörden, 26 Prozent lehnen es ab. In der Debatte um die Straffreiheit bei Selbstanzeige finden es 40 Prozent richtig, dass Steuersünder, die sich selbst bei den Behörden anzeigen, straffrei bleiben, 58 Prozent sehen dies anders. Dabei versprechen sich in Sachen Steuerpolitik 30 Prozent am meisten von der SPD, für 24 Prozent sind CDU/CSU am kompetentesten. Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland.

Hohe Managergehälter und üppige Boni sind derzeit ein Politikum: Laut einem aktuellen Gesetzentwurf des Justizministeriums soll künftig die Hauptversammlung einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich über die Managerbezüge abstimmen. Auch die Konzerne reagieren auf den zunehmenden Druck der Öffentlichkeit: So begrenzte die Deutsche Bank jüngst die Boni der beiden Vorstandschefs auf etwa 7,5 Millionen Euro, insgesamt verdienen sie im Höchstfall nun etwas weniger als 10 Millionen Euro im Jahr. Nach Aussage von Doris Mailänder, Geschäftsführerin der Personalberatung TreuenFels, sind 10 Millionen Euro Verdienst im Jahr die Ausnahme. Die Gehälter-Realität deutscher Manager im Mittelstand sehe völlig anders aus. Die Zahlenspiele der Großkonzerne würden  die öffentliche Wahrnehmung verzerren. Ganze 99,7 Prozent der deutschen Unternehmen zählten zum Mittelstand, dort seien solche Auswüchse tabu.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20130429_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 29.04.2013

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