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24.03.2017

 

 

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Trinkgeld im Urlaub: Erwünschte Geste oder Affront?

(w&p) Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wer im Urlaub guten Service mit Trinkgeld honoriert, erfreut meist den Empfänger. Doch es gibt Ausnahmen. Das auf Pauschal- und Last-Minute-Reisen spezialisierte Online-Portal start.de hat die Gepflogenheiten für beliebte Urlaubsländer zusammengestellt und zeigt, wo Fallstricke lauern:

Skandinavien:

In Europa herrscht ein Nord-Süd-Gefälle. In den skandinavischen Ländern Norwegen, Finnland und Dänemark ist Trinkgeld eher unüblich. Eine Ausnahme stellt Schweden dar. In Restaurants gelten zehn Prozent als angemessen.

Großbritannien:
In Großbritannien liegen Urlauber mit einem „tip“ von zehn bis 15 Prozent richtig. Berechnet das Restaurant eine „service charge“, braucht der Gast kein zusätzliches Trinkgeld zahlen. Wer im Taxi aufrundet und dem Zimmermädchen maximal ein Pfund pro Übernachtung hinterlässt, geht auf Nummer sicher.

Frankreich:
In französischen Restaurants freuen sich die Kellner über eine Zuwendung in Höhe von zehn bis 15 Prozent der Rechnung. Wichtig dort: Das „pourboire“ beim Verlassen des Restaurants einfach auf dem Tisch liegen lassen. Wer versucht, die Rechnung beim Bezahlen aufzurunden, erntet durchaus konfuse Blicke des Kellners. Im Hotel wird Trinkgeld nicht unbedingt erwartet, vom Taxifahrer hingegen etwa zehn Prozent des Fahrpreises.

Spanien und Italien:
Maximal zehn Prozent Trinkgeld im Restaurant reichen in Spanien und Italien vollkommen aus. Auch in diesen Ländern lassen Reisende das Trinkgeld einfach auf dem Tisch zurück. Italienische Gaststätten erheben häufig von sich aus einen Zuschlag für das Gedeck, das sogenannte coperto. In diesen Fällen darf der Obolus auch geringer ausfallen. Extratipp der Reiseexperten von start.de: Wer sich die Mühe macht und dem Zimmermädchen das Trinkgeld von zirka fünf Euro pro Woche persönlich überreicht, zeigt sich als Italien-Kenner.

Griechenland:
Geradezu erwartet wird Trinkgeld in griechischen Urlaubsgebieten. Im Restaurant sind zehn Prozent üblich, in einfachen Tavernen oder im Taxi genügt Aufrunden. Wer sich beim Zimmerpersonal besonders bedanken möchte, überreicht sein finanzielles Dankeschön am Abreisetag persönlich.

In Nordafrika gehört Trinkgeld zum guten Ton:
Kaum ein Ägypten- oder Marokko-Urlauber kommt um das „Bakschisch“ herum. Auch in Tunesien hat die „Gabe“, wie es übersetzt heißt, eine lange Tradition. In Restaurants gelten rund zehn Prozent der Rechnungssumme als angemessen. Aber auch für alle anderen Dienstleistungen wie Haare schneiden wird Bakschisch erwartet. Wer nichts gibt, gilt als unfreundlich und arrogant.  

Trinkgeldpflicht in Nordamerika:
In den USA sowie Kanada sind Servicekräfte wegen des geringen Lohnniveaus auf den „tip“ angewiesen. Daher gelten 15 bis 20 Prozent der Restaurant-Rechnung als angemessen. Im Hotel machen Gäste mit einem Kanadischen oder US-Dollar pro Nacht für das Zimmermädchen beziehungsweise für den Kofferträger pro Gepäckstück alles richtig. Für Taxifahrer liegt die Empfehlung bei 15 Prozent des Fahrpreises.

In Asien reicht meist ein Lächeln:
In vielen asiatischen Ländern ist Trinkgeld zu geben immer noch unüblich und wird schlimmstenfalls sogar als Beleidigung empfunden. Perfekter Service gilt etwa in Japan als Selbstverständlichkeit, die nicht mit Geld honoriert werden muss. Auch in Vietnam, Malaysia oder China ist Trinkgeld kein Muss. In Thailand jedoch haben sich in den vergangenen Jahren die Gepflogenheiten geändert. Reichte auch hier in der Vergangenheit ein freundliches Lächeln als Dank, haben sich die  Servicekräfte im Hotel oder dem Restaurant an europäische Gepflogenheiten angepasst. Im Restaurant sind zehn Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld angemessen. 

Australien und Neuseeland:
Früher unüblich, wird Trinkgeld heute auch auf dem Fünften Kontinent akzeptiert. Wer außer-gewöhnlich guten Service honorieren möchte, kann zehn Prozent des Rechnungsbetrags geben. Dies gilt insbesondere in gehobenen Restaurants. Andere Dienstleister erwarten keinen Obolus.

Extra-Tipp der Reiseexperten von start.de: In vielen Urlaubsländern sind Geldscheine für die Empfänger häufig praktischer als Münzen, da Hartgeld nicht umgetauscht werden kann. Wer nicht überall gleich fünf Euro Trinkgeld geben möchte, tauscht vorher genügend US-Dollar um. Hier hat der kleinste Geldschein einen Wert von einem Dollar. 

Foto: (c) argot fotolia

 


Veröffentlicht am: 16.05.2013

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