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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Kreuz mit den Feiertagen

In Der Tat ist es ein Kreuz mit unseren Feiertagen. Das gilt im doppelten Sinn, denn viele unserer Feiertage haben mit dem Kreuz, mit der christlichen Kirche zu tun. Zugleich ist es ein Kreuz mit der Bedeutung von solchen Feiertagen.

Das wir Weihnachten die Geburt Christi feiern, wissen noch viele Menschen. Mit jeden Feiertag danach wird das Wissen um die Bedeutung immer geringer. Das endet beim Pfingstfest. Warum haben wir an diesem Wochenende einen Tag mehr frei? Weil Pfingsten als der Tag als Gründungstag der Kirche gefeiert wird.

Pfingsten heißt original aus dem griechischen übersetzt nicht weiter als "50. Tag". Gemeint ist der 49. Tag nach Ostern Nach der Apostelgeschichte im Neuen Testament empfingen an diesem Tag - dem jüdischen Schawuot-Fest - die Apostel und Jünger den heiligen Geist. In der Folge konnten sie in fremden Sprachen reden und fremde Sprachen zu verstehen. Mit diesen Fähigkeiten war es den Jüngern möglich, den christlichen Glauben in ihrer Sprache zu vermitteln. Deshalb gilt Pfingsten auch als Beginn der Missionierung.

Doch was bedeutet uns heute Pfingsten? Mir nichts als ein verlängertes Wochenende. Viele Pfingsbräuche kenne ich auch nicht. In einigen Gegenden zeigen junge Männer ihrer Angebeteten ihre Liebe, in dem sie ihr Birke an die Hauswand stellen. Die Österreicher kennen den Brauch der Unruhnacht, in der man seinen Mitbürgern gern Streiche spielt.

Doch ob da der heilige Geist die Hand im Spiel hat? Da gefällt mir die Satiere "Ein Müncheren im Himmel" von Ludwig Thoma schon besser. Der Dienstmann Alois Hingerl, so die Geschichte, stirbt und wird ein Engel. der fühlt sich bei Manna essen und Hosianna singen nicht wohl und flucht, wie es auch auf Erden tat. Nun will man ihn los werden und er erhält eine neue Aufgabe: Er soll der bayerischen Regierung die göttlichen Ratschläge übermitteln; dadurch komme der Münchner ein paar mal jede Woche nach München und die liebe Seele habe ihre Ruhe. Alois ist sehr froh über diesen Auftrag, nimmt einen göttlichen Ratschlag mit und fliegt ab. Wie gewohnt geht er mit seiner Botschaft zuerst ins Hofbräuhaus, wo er sich ein Bier nach dem anderen bestellt. Wie zu erwarten, vergisst er seinen Auftrag und so wartet die bayrische Regierung bis heute auf göttliche Ratschläge.

Wahrscheinlich gibt es im Himmel viele durstige Engel. Wie sonst ist zu erklären, dass uns nicht einmal zu Pfingsten die göttlichen Ratschläge erreichen. Oder ist das nur bei mir so?

Ich gehe jetzt frühstücken und dann hier in Berlin zum Karneval der Kulturen.

Ihnen wünsche ich ein gesegnetes Pfingstfest und viel, viel Sonne.

 


Veröffentlicht am: 19.05.2013

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