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18.12.2017

 

 

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Schnell, kostengünstig, flexibel: Diensträder

Seit die Bundesregierung beschlossen hat, Fahrräder den Dienstwagen steuerlich gleichzustellen, ist die Beliebtheit von Diensträdern bei Mitarbeitern und Entscheidern in Unternehmen sprunghaft gestiegen. Viele der schicken und funktionalen Räder eignen sich hervorragend für Erledigungen, Transporte und den Weg zur Arbeit. In der Stadt sind sie Autos vielfach sogar weit überlegen. Der pressedienst-fahrrad hat einen Überblick zusammengestellt.

Mitarbeiter lieben Elektrounterstützung


Egal ob bei Unternehmen oder in der Verwaltung: Viele Mitarbeiter nutzen bei schönem Wetter gern das Fahrrad zum Pendeln, um Kunden zu besuchen oder sonstige Dienstfahrten zu erledigen. „Wir erleben immer wieder, wie begeistert die Mitarbeiter sind, wenn sie zum ersten Mal mit einem E-Bike fahren“, so Katrin Pfeuffer von der Traditionsmarke Hercules. „Ohne größere Anstrengungen einen längeren Weg auf dem Rad zurückzulegen und dann pünktlich, entspannt und selbst im Sommer unverschwitzt auf der Arbeit oder beim Kunden anzukommen, ist für viele eine ganz neue Erfahrung.“ Interessant sind für die meisten Unternehmen dabei vor allem Räder der sogenannten Pedelec-Klasse, bei denen der Motor bis 25 km/h unterstützt. Mit ihnen darf man überall fahren wo Radfahren erlaubt ist. Oftmals also auch in Grünanlagen und Parks. „Selbst kurze Strecken können so zu wichtigen Erholungsphasen werden“, weiß die Expertin aus eigener Erfahrung.

Auch beim Outdoor-Ausrüster Vaude ist man von den positiven Effekten des Radfahrens überzeugt, vielmehr aber aus ökologischen Gesichtspunkten: „Über unser Mobilitätskonzept schaffen wir Anreize, die dazu beitragen sollen, das Auto für den Arbeitsweg weniger zu nutzen und so oft wie möglich aufs Rad zu steigen“, betont Stephanie Herrling von Vaude. Für das ökologisch orientierte Unternehmen gehört daher eine kleine Pedelec-Leihflotte für die Mitarbeiter zum Selbstverständnis.

Mit dem Cargo-Bike schnell mal zur Post

Fast jeder, der in einem mittelgroßen Unternehmen arbeitet kennt das Problem: Eigentlich muss man nur mit ein paar Briefen zur Postfiliale. Aber irgendwie passt die gelbe Kiste nicht recht aufs Rad und spätestens wenn ein Paket dazu kommt, steigt man lieber ins Auto und nimmt Parkplatznot und Verkehrschaos in Kauf. Für solche Fälle sind kompakte Transporträder wie das Modell Cargo (3.990 Euro) des Schweizer E-Bike-Spezialisten Flyer die ideale Lösung. Der Allzwecktransporter verfügt über Elektrounterstützung, zwei große abnehmbaren Gepäckträger vorn und hinten, zusätzliche Befestigungspunkte für Packtaschen und verkraftet ein zulässiges Gesamtgewicht von 160 kg. Damit ist er auch in topografisch anspruchsvolleren Regionen ideal geeignet, um Besorgungen stressfrei zu erledigen.

Ideal für den Schwertransport

Wer regelmäßig größere Lasten bewegen muss, für den lohnt sich die Anschaffung eines speziell für diese Anforderung konstruierten Fahrrads mit einem besonders niedrigen Schwerpunkt. „Postboten und Kurierfahrer schätzen schon seit geraumer Zeit die Vorteile spezieller Lastenräder“, so Heiko Müller Geschäftsführer von Riese und Müller. „Mit Motorunterstützung ergeben sich aber auch für normale Nutzer wie Handwerker ganz neue Möglichkeiten.“ Für diese Zielgruppe hat der Spezialist für vollgefederte Räder das Modell „Load hybrid“ (4.999 Euro) entwickelt. Der kräftige Mittelmotor von Bosch und die Ausstattungsvariante mit stufenloser Schaltung sorgen dafür, dass man bei Steigungen gut vorankommt – selbst wenn man das zulässige Gesamtgewicht von 200kg voll ausschöpft.

Flott und günstig im Flotteneinsatz

Viele Unternehmen mit kurzen Wegen zum Kunden, wie Pflegedienste, Versicherungen oder der Pizzaservice, setzen auch bei ihren Fahrzeugflotten inzwischen auf einen cleveren Mix aus Pkws und E-Bikes. Denn gerade in den überfüllten Innenstädten kommt man mit dem Rad meist deutlich schneller voran. Ein weiteres Argument sind die Kosten: „Gute E-Bikes für den betrieblichen Einsatz gibt es ab ungefähr 2.000 Euro“, erläutert Steffen Alberth, Vertriebsleiter bei Winora.

„Sie sind aber nicht nur in der Anschaffung deutlich günstiger als ein Pkw, sondern auch bei den laufenden Kosten.“ Dank geringem Energieverbrauch und Verschleiß sind die Betriebskosten tatsächlich erstaunlich niedrig. Selbst der bislang relativ hohe Anschaffungspreis für einen Akku relativiert sich, wenn man die Kosten pro Kilometer hochrechnet: Bei einer Fahrleistung von 35.000 Kilometern und einem Preis von 500 Euro pro Akku kommt man beispielsweise auf 1,4 Cent pro Kilometer für Akku und Strom. Im Vergleich zum Pkw lassen sich so schnell einige tausend Euro pro Jahr sparen. Übrigens: E-Bikes wie der ExtraEnergy Testsieger „Winora C3“ (ab 1.999 Euro) können bei der Winora Group von Unternehmen und Selbständigen auch geleast werden – bei Flotten auch im Corporate Design.

Neue Flexibilität für Filialbetriebe

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Personal flexibel einzusetzen. Einige Filialbetriebe wie Friseurketten setzen inzwischen auf Fahrräder und E-Bikes, damit ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall kurzfristig in einer anderen Filiale aushelfen können. „Dass Mitarbeiter während der Arbeitszeit dienstlich mit dem Rad unterwegs sind mag in Deutschland noch exotisch wirken. In den Fahrradnationen Niederlande und Dänemark ist das völlig normal“, stellt Anke Namendorf vom niederländischen Fahrrad- und E-Bike-Hersteller Koga klar. Wichtig ist dabei natürlich vor allem, dass die Räder von unterschiedlichen Menschen bequem zu fahren und einfach zu bedienen sind. „Das ideale Dienstrad verfügt über eine aufrechte Sitzposition, ist leicht in der Höhe einstellbar und verfügt über einen guten Kettenschutz. Eine wartungsfreie Nabenschaltung mit acht Gängen sowie pannengeschützte Reifen gehören heute zum Standard .“

Von einer leichten Bedienbarkeit der Räder ist auch Stefan Scheitz von Felt überzeugt. Der amerikanische Hersteller setzt bei seinem E-Bike-Modell „VerzaE 10“ auf Vollautomatik. „Bei unserem Pedelec-Modell müssen sich Fahrer weder um Ausdauer noch Gangwechsel Gedanken machen. Das Schalten übernimmt nämlich die Elektronik der verbauten NuVinci-Nabe. Vor oder während der Fahrt wird einfach die gewünschte Trittfrequenz am Bedienelement eingestellt, dann muss nur noch pedaliert werden.“ Scheitz rechnet mit einer hohen Nachfrage dieses Modells vor allem bei gewerblichen Kunden.

Das richtige Zubehör macht’s

Die Zeiten in denen man mit Musterkoffern und Aktenordnern zum Kunden fuhr sind längst vorbei. Doch auch Laptop & Co. brauchen ihren Platz. Im Trend sind optisch ansprechende wetterfeste Kurier- oder Bürotaschen, die am Riemen über der Schulter getragen und bei Bedarf mit einem Klick am Gepäckträger befestigt werden. Das Modell „WorkIt Classic“ von Racktime (109,90 Euro) bietet neben diesen Funktionen noch reichlich geordneten Stauraum und passt optisch gut zum Büro-Outfit.

„Wer mehr Stauraum am Dienstrad benötigt, kann auf moderne Fahrradkörbe zurückgreifen. Unser Modell ,BaskIt Trunk‘ ist mit einem Fassungsvermögen von 28 Littern ein wahrer Kofferraum fürs Velo“, erläutert Peter Ronge von Racktime. Dank des „Snap-it“ genannten Befestigungssystems lässt sich der Korb mit einem Klick sicher und rutschfest auf allen Racktime-Gepäckträgern verriegeln. „Viele Neuräder sind heutzutage mit der praktischen und dezenten Aufnahme versehen“, erklärt Ronge.

„Neben dem sicheren Transport ist natürlich auch das Gefühl von Sicherheit beim Fahrer ein wichtiges Kriterium auf Dienstfahrten mit dem Rad. Ein guter Helm gehört daher zur Grundausstattung“, weiß Torsten Mendel vom Hersteller Abus. „Helme bieten in Kombination mit speziellen Überziehern auch einen idealen Regenschutz. Und in der kalten Jahreszeit sorgen Winter-Kits für Komfort und warme Ohren.“

Foto: www.hercules-bikes.de | pd-f

 


Veröffentlicht am: 20.05.2013

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