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24.07.2017

 

 

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F-Type - eine boxende Katze

Vor einiger Zeit gab es rund um den kleinen Flughafen Michelstadt/Odenwald ziemliche Aufregung. Überall wurden gefährlich fauchende Jaguare gesichtet. Selbst die Polizei ließ das nicht ruhen.

Was war geschehen? Der britische Nobel-Sportwagenbauer Jaguar hatte Kaufinteressierte und Autojournalisten zu Testfahrten mit dem neuen Flagschiff, dem Jaguar F-Type, eingeladen. Zwei von den Kaufinteressenten, so wurden wir Journalisten vorgewarnt, gerieten in eine Radarfalle und müssen nun zu Fuß gehen. Wir sehen uns etwas ungläubig an.

Dann ging es auf die Teststrecke. Viele Knöpfe hat so ein Jaguar F-Type. Allein für die Sitzeinstellung an der Beifahrerseite sind es sieben. Ungewöhnlich ist auch, dass es für die linke Hand des Beifahrers an der Mittelkonsole einen extra Griff gibt. Dafür hat man bei den Ablagen wohl ein wenig gespart. Nicht immer ist weniger mehr.

Noch einmal zu den Sitzen. Man kann sich als Fahrer und Beifahrer gleich mehrere Sitzpositionen einprogrammieren. Doch wozu soll das gut sein? Die Antwort auf die Fragen nach dem Griff links und den Sitzeinstellungen gab es gleich auf der Teststrecke. Die begann mit einem Slalom. Gut, dass ich mich bei der Sitzeinstellung für einen straffen Seitehalt entschieden haben. Sehr schnell lernte ich auch den zusätzlichen Griff schätzen. Obwohl sich der Jaguar F-Type förmlich in den Asphalt krallte, war ein zusätzlicher Halt für mich nicht schlecht.

Dann kam die Beschleunigungsstrecke. Alle, die schon mal in einem 495-PS-Monster saßen, wissen was jetzt kommt. Mein Fahrer ging aufs Gas und mir boxte einer der Klitschkow-Brüder in den Magen. Kein Witz, mir blieb die Luft weg und ich bewunderte meinen Kollegen, dass er den Wagen in der Spur hielt. Nach rund 300 Metern, wir hatten 127 Km/h drauf, kam die Vollbremsung. Doch die war aus Beifahrersicht ein sanftes Streicheln gegenüber dem Schlag in die Magengrube beim Beschleunigen.

Mein Tipp an alle, die einen F-Type fahren wollen: Sechs Monate vorher ab ins Gym zum Boxtraining - am besten mit einem der Klitschkow-Brüder.

Dann ging es auf die Straße. Als Katzenbändigerin saß jetzt die Chefredakteurin von geniesserinnen.de am Steuer. Es ging über die kurvenreichen Straßen des Odenwaldes. Die Polizisten hatten augenscheinlich schon Feierabend, geblitzt wurde von der Journalisten-Meute wohl keiner. Aber die Äußerung eines Kollegen sagt genug. Er bemerkte, dass er sehr schnell seinen Führerschein los sein würde, hätte er so einen Jaguar.

Der zeigt sich auch auf der Landstraße von seiner besten Seite. Der F-Type gleitet wie auf Schienen durch jede Kurve. Schön, dass die Ingenieure auch an die Menschen entlang der Straße gedacht haben. Man kann mit einem Knopfdruck das Röhren des Auspuffs auf Ortsniveau reduzieren. Ein schönes und sinnvolle Beifahrer-Spielzeug. Reduzieren könnten die Experten noch das Vibrieren des Türgriffes an der Beifahrertür. Läuft Musik im Auto, übertragen sich die Bass-Vibrationen unangenehm auf den Griff. Reduziert man am Multimedia-Center den Bass, reduzieren sich die Vibrationen. Schön, doch einen Kritikpunkt gefunden zu haben.

Toll, dass man das Dach des Cabrios bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h während der Fahrt öffnen und schließen kann. Das dauert in beide Richtungen nur etwas mehr als je 10 Sekunden. Wer befürchtet, dass bei Fahrten oben ohne die Frisur leidet, dem kann geholfen werden. Selbst bei 150 km/h musste ich meinen Hut nicht festhalten. Kaum ein Windhauch erreicht die Besatzung. Einzig eine Nackenheizung habe ich etwas vermisst.

Einkaufen sollte man mit dem Jaguar F-Type nicht fahren wollen, außer man hat nur eine Kleinigkeit vergessen. Der Kofferraum ist nicht sehr üppig ausgelegt - hallo das ist auch ein Sportwagen der Extraklasse. Doch bei Jaguar hat man nachgedacht und ein Kofferset entwickelt, dass genau unter die Heck-Haube passt. Das gibt es sogar in der Farbe der Sitze.

Luxusherz, was willst du mehr als einen Jaguar F-Type.

Text und Fotos:
Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 21.05.2013

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