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25.07.2017

 

 

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180 Kilometer Weltkulturerbe

Von Ort zu Ort geht es, über malerische Winzerdörfer und schmucke Renaissancestädte, durch schattige Hohlwege, blühende Gärten und sonnendurchflutete Weinrieden zu prachtvollen Kulturdenkmälern – und das stets mit Blick auf das idyllische Flusstal. Der Welterbesteig Wachau legt Wanderern die schönsten Plätze sanft zu Füßen.
 
180 Kilometer, 20 Burgen, Ruinen und Schlösser, 14 Etappen über teils historische Pfade, 13 idyllische Gemeinden, 3 geschichtsträchtige Klöster – das alles bietet einer der schönsten Weitwanderwege Europas, der Welterbesteig Wachau. Er verläuft als Rundstrecke auf beiden Ufern der Donau.

Zwischen Krems und Melk durchschneidet die Donau die harten Gneis- und Granitgesteine der Böhmischen Masse und formt damit das Durchbruchstal der Wachau. Malerische Orte, historische Bauten, die vom Wein geprägte Landschaft und der hier noch frei fließende, blaue Strom bilden eine der attraktivsten Flusslandschaften Mitteleuropas. Im Jahr 2000 wurde sie durch die Aufnahme in die UNESCO-Liste der Welterbestätten geadelt.

Und seit 2010 gibt es mit dem Welterbesteig Wachau einen einzigartigen Weitwanderweg, der Besuchern sowohl die landschaftlichen Schönheiten, als auch die reiche Geschichte der Region zu Füßen legt. Als Ring-Höhenweg über den Uferzonen der Donau konzipiert, führt der Welterbesteig über 180 Kilometer und in 14 Etappen, die in je vier bis sechseinhalb Stunden bewältigt werden können. Rund 14 Tage benötigt man, will man die gesamte Strecke von Krems nach Melk und über Stift Göttweig wieder retour nach Krems gemächlich erwandern.

14 Etappen


Auf durchgehend markierten Wegen kann die herrliche Welterbesteig-Runde, die alle Gemeinden des Weltkulturerbes Wachau verbindet, von jedem Durchschnittswanderer in beiden Richtungen begangen werden. Zunächst verläuft der Weg am nördlichen Donauufer über die Burgruine von Dürnstein, wo Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde, und Weißenkirchen mit dem Wachaumuseum im Teisenhoferhof nach Spitz. Durch Obstgärten steigt man von den Winzerorten am Donauufer zu knorrigen Weinstöcken auf. Hier gedeihen die weltberühmten Weine der Wachau, die dann am Abend zur Heurigenjause verkostet werden können. Dann verlässt der Weg die Donau und folgt dem Spitzer Graben nach Mühldorf, um von dort auf den Jauerling zu steigen, den mit 960 Metern höchsten Berg an der 2800 Kilometer langen Donau.

Die Terrassenlandschaften mit ihren uralten Trockensteinmauern wechseln sich mit dichten Eichen und Buchenwäldern und bizarren Felsformationen ab. Über den Wallfahrtsort Maria Laach geht es zurück zur Donau nach Aggsbach Markt und Emmersdorf. Der Wanderweg überquert den Fluss auf der Staumauer des Donaukraftwerks Melk und führt am Südufer nach Melk zu dem bekannten Benediktinerstift. Anschließend verläuft der Welterbesteig durch den Dunkelsteinerwald über das Servitenkloster Schönbühel und Aggsbach Dorf zur Burgruine Aggstein. Im weiteren Verlauf erreicht der Weg Hofarnsdorf und Schloss Rossatz, um schließlich über Oberbergern zum Benediktinerstift Göttweig zu führen. Zuletzt wandert man über Mautern mit seinem Römermuseum und die Donaubrücke nach Stein und zurück zum Ausgangspunkt Krems.

Variantenreich


Durch drei Fährverbindungen zwischen dem Nord- und Südufer der Wachau (Rossatz-Dürnstein, St. Lorenz-Weißenkirchen, Arnsdorf-Spitz) ergeben sich mehrere Varianten und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Es besteht auch die Möglichkeit, durch das Begehen einer Etappe der Jauerlingrunde zwischen Spitz und Aggsbach-Markt die Gesamtstrecke von 14 auf 12 Etappen abzukürzen. Dadurch können auch die Burgruine Hinterhaus und der Fundort der Venus von Willendorf besichtigt werden. Wer noch mehr Ausdauer und Zeit hat, kann als Draufgabe die ganze Jauerling-Runde anhängen. Sie umfasst 90 Kilometer, sieben Etappen und den Naturpark Jauerling-Wachau, der über die Waldviertler Hochebene führt.

Natur und (Genuss-)Kultur

Belohnt werden Wanderer aber nicht nur mit traumhaften Ausblicken und einer Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, sondern auch mit einer paradiesischen Dichte an wunderbaren Labstationen, die zur Rast einladen – von urigen Heurigen und Winzerbetrieben über gemütliche Wirtshäuser bis hin zu haubengekrönten Restaurants. Die Wachau ist zudem wertvoller Naturraum: Flusslandschaft, Trockenrasen, Hangwiesen, naturnahe Wälder, Weinterrassen und Obstgärten – die unterschiedlichen Lebensräume sind Refugien für 30 verschiedene Orchideen- und über 100 Schmetterlingsarten. Beim Wandern über den Welterbesteig lassen sich zudem seltene Vogelarten wie Wanderfalke, Schwarzstorch, Uhu, Eisvogel und Wiedehopf beobachten, auch Bienenfresser und Seeadler sind regelmäßige Gäste. In den Nebengewässern und wellenschlaggeschützten Seichtwasserzonen der Donau sind über 50 Fischarten sowie Biber und Fischotter zu finden.

Schöner Tag und gute Nacht

Am Ende eines ausgiebigen Wandertages bezieht man entweder direkt beim Winzer Quartier oder wählt aus dem umfangreichen an Angebot Privatzimmern, Ferienwohnungen und Top-Hotels, die die Wachau zu bieten hat. Auch zahlreiche Packages, die mehrtägige Wander-, Wellness-, Kultur- und Gourmeterlebnisse auf schönste vereinen, können gebucht werden.

Foto: (c) Rita Newman

 


Veröffentlicht am: 22.05.2013

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