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Wirtschafts-News vom 4. Juni 2013

(Michael Weyland) Für Erwerbstätige wird es immer schwieriger, ihren Lebensstandard im Alter zu halten. Zu diesem Ergebnis kommt nach Auskunft des Stuttgarter Finanzdienstleisters Pecunis AG der erste Vorsorgeatlas für Deutschland, von Wissenschaftlern der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Laut der von Union Investment in Auftrag gegebenen Studie wird es fast der Hälfte der Erwerbstätigen nicht möglich sein, den erarbeiteten Lebensstandard im Rentenalter zu sichern. Besonders betroffen ist die Generation zwischen 20 und 35 Jahren.  Die Grenze für einen spürbaren Wohlstandsverlust sehen die Forscher bei 60 Prozent des zuletzt erworbenen Bruttoeinkommens.  Liegt die Rente insgesamt darunter, sei ein deutlicher Abfall des Lebensstandards zu erwarten. Davon seien 44 Prozent der erwerbstätigen Deutschen betroffen. Die Forscher teilen die Altersvorsorge in drei sogenannte "Schichten" ein: Erstens die gesetzliche Rentenversicherung und Beamtenversorgung. Zweitens Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge und Zusatzversorgung des öffentlichen Diensts. Und drittens klassische Vermögenswerte wie Spareinlagen oder Aktien. Wer lediglich eine gesetzliche Rentenversicherung besitzt, erreicht laut Studie im Durchschnitt nur 43 Prozent des letzten Bruttoeinkommens, so die Pecunis AG, konkret sind das gerade einmal 984 Euro.- normalerweise zu wenig, um so weiterleben zu können, wie bisher. 

Die deutschen Versicherer stehen laut Bain & Company vor den größten Herausforderungen der Nachkriegszeit: Angesichts des Wettbewerbsdrucks sind die Beiträge vieler Sparten mit geringen Margen kalkuliert, die Vertriebsprovisionen sind hingegen oftmals sehr hoch. Viele Versicherer zehren noch von ihren attraktiven Altbeständen, insbesondere in historisch äußerst profitablen Sparten wie Unfall.  Das Neugeschäft kann damit in aller Regel nicht mithalten - in bisher lukrativen Sparten hat der gestiegene Wettbewerbsdruck zu sinkenden Margen geführt. In historisch defizitären Sparten wie Gebäudeversicherung und Kfz verbessert sich die Margensituation nur langsam, da das Prämienniveau oft nur für das Neugeschäft angepasst wird. Das hat zur Folge, dass die Profitabilität der Versicherungsbestände sinkt. Damit Versicherungsunternehmen auch langfristig profitabel bleiben, müssen sie ihr Geschäft grundlegend umstrukturieren und konsequenter an Risiko-Ertragskriterien ausrichten.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20130604_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 04.06.2013

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