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21.11.2017

 

 

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Zahnstein mal anders

Ein Blick, ein Lächeln, doch was glitzert da? Für einen kurzen Moment funkelte der lachende Mund regelrecht wie ein Stern. Schmuck findet seinen Weg vom Handgelenk und Hals neuerdings immer häufiger in den Mund und erscheint dort als Glitzerstein oder Symbol. Dieser Trend gestaltet sich allerdings für Zähne nicht ganz ungefährlich.

Welche Risiken beim Einsetzen bestehen und zu welchen Folgen das Tragen von Piercings im Mundbereich führt, erklärt Dr. Ingo Dantzer, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Leiter der Klinik am Weserbogen in Nienburg.

Strahlend lachen mit Qualität

Als beliebteste Form der ästhetischen Zahnveränderung gelten Twinkles. Hierbei handelt es sich um kleine Glitzersteine, deren Material von Glas bis hin zu echten Brillanten reicht. Aber auch Plättchen mit verschiedensten Motiven wie Herzen, Tieren oder Symbolen finden immer mehr Liebhaber. „Egal ob Metall, Gold oder Edelsteine verwendet werden, wichtig ist in jedem Fall, Produkte zu nutzen, die medizintechnisch zugelassen sind und somit keine gesundheitlichen Risiken bergen“, sagt Dr. Dantzer und fügt hinzu: „Materialien, bei denen nicht einwandfrei feststeht, ob sie für den oralen Einsatz geeignet sind, können schädliche Substanzen abgeben und so Allergien oder sogar Vergiftungen hervorrufen.“

Nur vom Fachmann

„Auch wenn günstige Preise locken und das Aufbringen schnell und ohne viel Aufwand vonstattengeht, sollten Interessierte stets eine Praxis für Zahnmedizin aufsuchen, die den Einsatz von Zahnschmuck anbietet“, verdeutlicht Dr. Dantzer und ergänzt: „Grundsätzlich rate ich von Methoden ab, bei denen die Steine im Schmelz eingebracht werden, weil der Zahn dabei leidet und es zu Folgeerkrankungen wie Karies und Parodontose kommen kann.“ Bei der schonenden Methode bringt der Zahnmediziner, nach leichtem Aufrauen der Zahnoberfläche, das Schmuckstück auf dem ausgewählten Zahn mit Kunststoffkleber an. Danach erfolgt eine Behandlung mit Fluorid, um den Zahn zu stärken. Nach 10 bis 15 Minuten strahlen Patienten mit einem neuen Accessoire. Voraussetzung dafür, dass Träger lange Freude an einem gesunden und schönen Mund haben, bildet eine tägliche und gründliche Zahnpflege.

Mitunter hält das Ergebnis mehrere Jahre, jedoch existiert die Möglichkeit den Schmuck wieder zu entfernen. Bei einer professionellen Behandlung durch einen Facharzt für Zahnheilkunde besteht mit der Klebemethode kein Risiko, dass der Zahn nach einer Entfernung anfälliger für Karies wird.

Gefahr durch Piercings

Weitaus gefährlicher gestaltet sich der Einsatz von Piercings in der Mundregion. So schädigen Zungenpiercings durch die ständige Bewegung den Zahnschmelz. Es kommt zu kleinsten Rissen und somit zu Überempfindlichkeit. Unter Umständen platzen sogar kleine Teile des Zahns ab, wodurch Bakterien einen besseren Nährboden erhalten. Sitzt der Schmuck an der Unterlippe, drückt er im Mund permanent gegen das Zahnfleisch. Schon innerhalb weniger Monate bilden sich Taschen, in denen sich Keime und Erreger festsetzen. „Eine weitere negative Folge stellt der Rückgang des Zahnfleisches und der darunterliegenden Knochensubstanz dar. In der Folge verlieren die Zähne notwendigen Halt und fallen im schlimmsten Fall aus“, bemerkt Dr. Dantzer abschließend.

weitere Informationen: www.klinik-am-weserbogen.de

 


Veröffentlicht am: 10.06.2013

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