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24.03.2017

 

 

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Kühle Berge, Walbeobachtung, Feilschen auf dem Souk

Insider genießen den Oman-Urlaub auch in den heißen Monaten – und sparen dabei satt. Denn während zwischen Juni und August die Hitze im Land brütet, bieten Reiseveranstalter und Hotels absolute Tiefpreise für orientalische Traumhotels und Rundreisen. Zudem genießt der findige Tourist mit etwas Hintergrundwissen den Sommer in Oman auch ohne ins Schwitzen zu kommen. Dies sind die Top sieben Tipps für den Sommerurlaub in Oman:

Besuch bei den Bergbauern auf dem Jebel Al Akhdar

                        
Hier wachsen Granatäpfel, Pfirsiche, Aprikosen und Oliven: Der „grüne Berg“, der Jebel Al Akhdar im omanischen Hajar Gebirge, ist bekannt für seine fruchtbaren Terrassen. Bergbauern ernten hier während des gesamten Jahres Früchte und Blumen. Das angenehme Klima auf über 2.000 Metern Höhe beschert Oman-Reisenden auch im Sommer ein kühles und abenteuerliches Ausflugsziel, das sich für Wanderungen anbietet.

800 Meter-Blick in die Tiefe – Besuch des Gran Canyons von Oman
               
Der Jebel Shams, mit über 3.000 Metern der höchste Gipfel des Sultanats Oman, bietet auch gleichzeitig den spektakulärsten Ausblick: Vom Aussichtspunkt auf 2.000 Metern Höhe blicken Besucher 800 Meter staunend in die Tiefe des omanischen „Gran Canyons“. In der unberührten Landschaft trifft man auf die traditionsbewusste Bergbevölkerung. Eine Abenteuer-Unterkunft ist das Jebel Shams Resort – Urlauber können hier in Zelten übernachten, abends am Lagerfeuer sitzen und missen gleichzeitig nicht den Luxus eines Pools. Auch Einheimische schätzen die kühlen Höhen im Sommer für einen Kurzurlaub.

Auf Tuchfühlung mit Walhaien
                                      
Im Sommer ist Walhai-Saison: Ohne Übertreibung dürfen die Daymaniyat Inseln etwa 80 Kilometer von der Hauptstadt Muscat entfernt zu den Plätzen auf der Welt gezählt werden, wo Begegnungen mit Walhaien sehr wahrscheinlich sind. Daher pilgern Taucher zwischen Juni und September zu den Tauchgründen rund um die einsamen Inseln vor dem Meer von Oman, um an etwa 20 Tauchplätzen auf Tuchfühlung mit den sanften Riesen zu gehen. Durch Sprungschichten mit kälteren Strömungen bleibt das Meerwasser in Oman auch wenige Meter unter der Oberfläche relativ kühl. Auch Schnorchler kommen auf ihre Kosten im türkisfarbenen Wasser der Daymaniyat Inseln.

Auf der Spur der alten Seefahrer: Kulturelle Highlights in Muscat
                       
Alles über Weihrauchbrenner, Utensilien der Wüstenbewohner und den omanischen Alltag in früherer Zeit erfahren Besucher in den klimatisierten Räumlichkeiten des Bait Al Zubair Museums in Muttrah, dem ältesten Stadtteil Muscats. Es lohnt sich, eine Führung mitzumachen – die omanischen Museums-Guides erzählen mit Begeisterung über das Erbe des Landes.
Ein Must-See ist die große Moschee in Muscat – sie gilt als eine der größten Moscheen der Welt. Highlights einer Tour durch das prachtvolle Bauwerk sind der 4.294 Quadratmeter große Gebetsteppich, der 6.500 Gläubigen Platz zum Beten bieten kann. Spektakulär ist auch der acht Tonnen schwere Swarovski-Kristall-Lüster in der Mitte der großen Männergebetshalle.
 
Feilschen auf dem Muttrah Souk
                                     
Wenn die Sonne langsam hinter den Bergen versinkt, dann startet das hektische Treiben auf dem ältesten Markt Muscats, dem Muttrah Souk. Gleich an der Hafenpromenade Corniche gelegen, stärken Besucher sich hier mit Snacks und frischen Fruchtcocktails, bevor es ins Getümmel der schmalen Marktgassen geht. Hochwertige Tücher aus Seide oder Kaschmir, Schmuck, orientalische Deko-Gegenstände, Weihrauch und Gewürze sind die beliebtesten Mitbringsel. Feilschen ist erwünscht – allerdings darf der Tourist für die qualitativ hochwertigen Waren keine Cent-Preise wie in manchen asiatischen Reisezielen erwarten.

Ein kühles Bad im Wadi
                                           


Wadis heißen die ausgetrockneten Flussläufe in den Tälern des Hajar Gebirges. Regnet es in Oman, dann füllen sich diese mit Wasser. In einigen Wadis gibt es während des gesamten Jahres kühles und klares Süßwasser in idyllischen Naturpools. Die Einheimischen nehmen hier gerne ein Bad – auch die Besucher dürfen sich hier abkühlen, Frauen sollten allerdings aus Rücksicht auf die muslimische Gepflogenheiten mit einem T-Shirt anstatt im Bikini baden. Das bekannteste Wadi in Oman ist das Wadi Bani Khalid, weitere Wadis sind Wadi Tiwi und Wadi Shab.

Luxushotels zum erschwinglichen Preis

                                  
Während zwischen November und April, der Hauptreisezeit in Oman, die Zimmer oft hochpreisig sind, können Sommerurlauber die Luxushotels zu erschwinglichen Preisen genießen. The Chedi Muscat, Designhotel der Hotelkette GHM, bietet Abkühlung im 103 Meter messenden Long Pool – der längste Pool der Golfregion. Das Shangri La´s Barr Al Jissah Resort & Spa sorgt für Wasserspass in befahrbaren Wasserkanälen. Gleich 38 Meter hoch ist die an ein Kirchenschiff erinnernde Lobby des Al Bustan Palace Hotels in Muscat. Sehr empfehlenswert sind die Garden Rooms des Luxushotels – sie haben über eine eigene Terrasse direkten Zugang zum Pool.

Eine siebentägige Reise nach Oman mit Unterbringung im 4-Sterne-Strandresort Al Sawadi Beach Resort & Spa inklusive Halbpension und Direktflug von Oman Air ab Frankfurt oder München nach Muscat in der Economy Class ist bereits ab 999 Euro pro Person buchbar.

Interessierte finden zahlreiche „Sommer in Oman“-Reiseangebote von DERTOUR, Discover Arabia, Explorer Fernreisen, Extratours Tauch- und Kulturreisen, Kumara Reisen, Reisecenter Federsee, Reiseservice Afrika, SingleReisen, SunTrips, TUI Deutschland, Thomas Cook, Tischler Reisen und mfg Reisen unter folgendem Link: www.omanair.it360.de

Fotos: Hans Ulrich Mayer, Dr. Bernd Kregel

 


Veröffentlicht am: 14.06.2013

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