Startseite  

26.03.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

Beim Outdoor-Urlaub vor Zeckenstichen schützen und gegen FSME impfen

Von Frühjahr bis Herbst sind sie aktiv und warten in Wiesen und am Waldboden auf ihre Wirte: Zecken. Ein Zeckenstich birgt für das Opfer die Gefahr, sich mit Erregern der Lyme-Borreliose oder der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu infizieren. Während die Borreliose in allen gemäßigten Klimazonen übertragen wird, tritt FSME nur in bestimmten Gebieten auf.

Von Frühjahr bis Herbst sind sie aktiv und warten in Wiesen und am Waldboden auf ihre Wirte: Zecken. Ein Zeckenstich birgt für das Opfer die Gefahr, sich mit Erregern der Lyme-Borreliose oder der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu infizieren. Während die Borreliose in allen gemäßigten Klimazonen übertragen wird, tritt FSME nur in bestimmten Gebieten auf.

Am höchsten ist das FSME-Infektionsrisiko in Ost- und Nordeuropa. Wer in der warmen Jahreszeit in FSME-Verbreitungsgebiete reist und sich viel in der Natur aufhält, sollte sich gegen das Virus impfen lassen, empfiehlt das CRM Centrum für Reisemedizin. Vor einer Infektion mit Borrelien schützt keine Impfung. Deshalb sind  Vorsorgemaßnahmen gegen einen Zeckenstich ebenso wichtig.

Die in den nördlichen Breiten durch Zecken am häufigsten übertragene Krankheit ist die Lyme-Borreliose. Das Nationale Referenzzentrum für Borrelien schätzt, dass allein in Deutschland jedes Jahr zwischen 60 000 und 100 000 Menschen neu daran erkranken. „Die Krankheit ist nicht exakt zu quantifizieren, da es für sie keine einheitliche Meldepflicht gibt und sie zudem nicht ganz leicht zu diagnostizieren ist“, sagt Privatdozent Dr. med. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin.

Lyme-Borreliose kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. In ungünstigen Fällen entwickelt sie sich zu einem chronischen Leiden, welches das Nervensystem, die Gelenke und das Herz schädigt. Eine wirksame Impfung gegen Borreliose gibt es bisher nicht. Borrelien-Bakterien treten in allen gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel auf.

Das FSME-Virus hingegen übertragen Zecken nur in bestimmten Gebieten, vorwiegend in Zentral-, Nord- und Osteuropa sowie im Baltikum. Zu den Ländern mit dem höchsten FSME-Risiko zählen Finnland, Schweden, Litauen, Lettland, Estland, Dänemark, Polen, Weißrussland, Russland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Rumänien. Innerhalb der Verbreitungsländer kann das Infektionsrisiko wiederum lokal sehr unterschiedlich ausfallen. „Wer in einem der FSME-Risikogebiete in Deutschland lebt oder jetzt im Sommer einen Aufenthalt in einem Land plant, in dem FSME verbreitet ist, sollte sich gegen das Virus impfen lassen“ empfiehlt Jelinek.

Insbesondere gilt dies, wenn Aktivitäten in der Natur, etwa Camping, auf dem Programm stehen. Das FSME-Virus kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine spezielle Form der Hirnhautentzündung, auslösen. „Spontanreisende können einen saisonalen Impfschutz bereits durch zwei Impfungen im Abstand von zwei Wochen erreichen“, so Jelinek. Für einen vollständigen, mehrjährigen Schutz sind jedoch drei Impfdosen in zeitlichem Abstand notwendig. Deshalb müssen Patienten darauf achten, alle drei Impftermine einzuhalten.

Wichtigste Vorsorge gegen eine Infektion mit FSME oder Borreliose ist die Vermeidung von Zeckenstichen: Wer durch Wälder oder hohe Wiesen wandert, sollte lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Auch Repellents zum Einreiben und Aufsprühen auf die Haut können Zecken abwehren. Direkt nach einem Ausflug in die Natur sollte der Körper sorgfältig nach Zecken abgesucht werden. „Dabei sollten die bevorzugten Stichstellen – also Kniekehlen, Achseln, Schambereich, Bauchnabel, Bauchfalten und den Bereich hinter den Ohren – besonders beachtet werden“, so Jelinek. Denn je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Infektion: Die Übertragung der Borreliose-Erreger erfolgt meist erst nach mehrstündigem Saugen. Wenn nach dem Entfernen einer Zecke eine länger anhaltende Hautrötung oder Fieber auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

 


Veröffentlicht am: 16.06.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit