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Wirtschafts-News vom 17. Juni 2013

(Michael Weyland) Als Sieg der Vernunft und Menschlichkeit lobt der Paritätische Wohlfahrtsverband den am Mittwoch von Union und FDP verabschiedeten Gesetzentwurf, der einen Erlass aller Beitragsschulden für Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie den bisher Unversicherten vorsieht. Nachdem laut Medienberichten auch die Opposition bereits Zustimmung signalisiert habe, sei nun der Weg frei für eine umfassende Umsetzung der seit April 2007 geltenden allgemeinen Versicherungspflicht ohne soziale Härten.  Die Einführung der Versicherungspflicht zum April 2007 hat nach Ansicht von  Werner Hesse, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, viele Menschen in eine Schuldenspirale und letztlich in die Armutsfalle gestürzt. Üppige Nachzahlungen unabhängig vom Termin der Anmeldung sowie horrende Säumniszuschläge bedeuteten für viele Menschen häufig unzumutbare Belastungen. Im Ergebnis gibt es in unserem reichen Deutschland nach wie vor über hunderttausend Menschen, die bisher aus Angst vor der Privatinsolvenz auf jegliche Absicherung und im Ernstfall auf einen Arztbesuch verzichten. Der Verband appelliert an die rund 140.000 Menschen, die sich bis jetzt aus Angst vor Schulden nicht versichert haben, dies nun bis spätestens 31. Dezember 2013 nachzuholen, um vollen Krankenversicherungsschutz zu erhalten. Der Paritätische begrüßt zudem, dass die Fraktionen mit ihrem Vorstoß über den Regierungsentwurf hinausgehen und statt einer Reduzierung der Säumniszuschläge einen umfassenden Schuldenschnitt planen.

Spätestens mit fallenden Pegeln in den Hochwassergebieten stellt sich auch die Frage nach einer Schadensregulierung. Wer über eine Gebäudeversicherung mit Einschluss von Elementarrisiken verfügt, sollte daran denken, alle durch das Hochwasser entstandenen Schäden rechtzeitig zu dokumentieren, empfiehlt der TÜV Rheinland. Dabei sind Fotos, Videos und vollständige Auflistungen der einzelnen Schäden hilfreich.

Die Versicherungswirtschaft muss nur einen Bruchteil der Hochwasserschäden tragen, denn die meisten Häuser sind nicht gegen Elementarschäden versichert. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sind mit 5,5 Millionen Verträgen nur rund ein Drittel der Deutschen gegen Naturgefahren wie Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen sowie Überschwemmung und Starkregen versichert. Daher fordert der Bund der Versicherten (BdV) die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden für alle Hauseigentümer als einzige sinnvolle Lösung.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20130617_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 17.06.2013

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