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18.10.2017

 

 

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Spaßbremse Wirbelsäule?

Mit Spaß an Bewegung locken heutzutage unterschiedliche Trendsportarten in Fitnessstudios, Schwimmbäder oder auf freies Gewässer. Bei Aktivitäten wie beispielsweise Nia, Stand-up-Paddling oder Aqua-Jogging kommt der gesamte Körper ins Schwitzen.

Doch aufgepasst: „Sportbegeisterte, die ohnehin schon unter einer eingeschränkten Koordinationsfähigkeit leiden oder Vorerkrankungen an der Wirbelsäule aufweisen, sollten stets in Absprache mit dem Arzt passende Trends heraussuchen“, betont Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. „Und da manche Aktivitäten hohe technische Fähigkeiten erfordern, eignen sich entsprechende Übungen für zu Hause ausschließlich für erfahrene Trendsportler.“ Welche Neuheiten sich vor allem für Rückenpatienten eignen, erklärt der Experte im Folgenden.

Körperbeherrschung durch Tanz

Trainieren in der Gruppe liegt im Trend: Bei Sportarten wie Nia, Zumba oder Bokwa erlernen Teilnehmer unterschiedliche dynamische Tanzschritte. Für Einsteiger eignen sich die eher sanften Übungen bei Nia am besten. Fortgeschrittene stärken sich beim intensiveren Zumba und wer es ausgefallen mag, der tanzt beim Bokwa ohne strenge Choreografie Zahlen und Buchstaben mit den Füßen. Gemeinsam mit Aerobic- und Boxelementen steigern alle Varianten nicht nur das Rhythmusgefühl, sondern schulen auch Ausdauer und Gleichgewicht. „Teilnehmer führen je nach Wahl der Trendsportart eine Kombination aus schnellen oder langsamen Bewegungsabläufen durch. Phasen der An- und Entspannung wechseln sich dabei miteinander ab, was vor allem die Rückenmuskulatur stärkt“, erklärt Dr. Schneiderhan. In diesen von Fachpersonal angeleiteten Programmen feiern Teilnehmer bereits mit einem relativ leichten Work-out große Erfolge. Je mehr sich dann die koordinativen Fähigkeiten verbessern, desto stabiler wird auch die Wirbelsäule.

Stabil gegen die Wellen

Ursprünglich auf polynesische Fischer zurückgehend, bewegen sich Stand-up-Paddler stehend auf einer Art Surfbrett. Mithilfe eines Stechpaddels kommen die Sportler in Bewegung. „Um das Gleichgewicht auf dem Wasser zu halten und die Wellenbewegungen abzufedern, müssen Sportler ihre Haltung immer wieder korrigieren und sich neu einstellen. Das schult die Rückenmuskulatur enorm“, betont der Experte. Bei der Paddelbewegung kommt als besonderer Schweregrad noch eine Gewichtsverlagerung hinzu. Hier sollten Paddler darauf achten, ihren Rücken gerade zu halten, da sich sonst der Muskelapparat unnatürlich ausprägt und Verkürzungen für Schmerzen sorgen. Daher eignet sich dieser Trend vor allem für Menschen, die bereits über viel Kraft im Oberkörper verfügen. Tipp für Anfänger: Zusätzliches Muskelaufbautraining erleichtert die Trainingseinheit auf dem Surfbrett.

Schwitzen im Wasser

Dass Bewegung im Wasser als besonders gelenkschonend gilt, weiß wahrscheinlich jeder. Vorbei sind jedoch die Zeiten der oftmals langweiligen Aquagymnastik. Von Aqua-Jogging und -Cycling bis hin zum Boxen gibt es inzwischen für alle Sporttypen eine geeignete Variante im Wasser. Je nach Fitness regulieren Teilnehmer den Schweregrad der einzelnen Übungen mithilfe von Gewichtsmanschetten oder Auftriebsgürteln selbst. „Gemeinsam mit den Anweisungen des Trainers gelingt es bei dieser Art von Bewegung, ein rückenstärkendes Programm auszuüben, das sich für Profis und Amateure eignet“, sagt Dr. Schneiderhan. Um das Gleichgewicht im Wasser zu halten, arbeitet die Muskulatur ständig mit und unterstützt damit den Rücken. Allgemein bieten Trendsportarten also abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten, die sich auch für Menschen mit Rückenschmerzen eignen. Wer langsam anfängt und sich immer weiter steigert, ist auch fit genug, um schwerere Varianten auszuüben.    

weitere Informationen unter www.orthopaede.com

 


Veröffentlicht am: 23.06.2013

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