Startseite  

22.02.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 27. Juni 2013

(Michael Weyland) Über eine halbe Million Menschen starten jedes Jahr mit einer Ausbildung und freuen sich über das erste eigene Einkommen. Wer als Berufseinsteiger gut aufpasst, kann dabei sogar noch ein zusätzliches Extra bekommen. Denn viele Arbeitgeber zahlen neben dem Gehalt vermögenswirksame Leistungen (vL) - bis zu 480 Euro im Jahr. Und vom Staat werden diese Zahlungen, wenn sie zum Beispiel auf einem Bausparvertrag angelegt werden, mit einer Zulage gefördert.  Traditionell ist Bausparen die am meisten genutzte Anlageform für vermögenswirksame Leistungen. Auch Auszubildende haben nach dem Vermögensbildungs-Gesetz (VermBG) darauf einen Anspruch. Was viele nicht wissen: Um sie zu erhalten, müssen sie gesondert beim Arbeitgeber beantragt werden. Diese Unterstützung von Arbeitgeber und Staat beim Vermögensaufbau sollte niemand verschenken, raten die Experten der Norddeutsche Landesbausparkasse (LBS).   Neun Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage steuert der Staat bei, wenn die vermögenswirksamen Leistungen auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden. Für die Zulage gelten jedoch Einkommensgrenzen:   Beim Höchstbetrag von 480 Euro jährlich, von denen laut Gesetz 470 Euro gefördert werden, sind das immerhin 43 Euro im Jahr.

Bei der Anlage privater Ersparnisse vertrauen viele Verbraucher auf die Beratung einer Bank, denn die Wahl fällt angesichts der Bandbreite an unterschiedlichen Produkten oft nicht leicht. Damit der Kunde mehr Sicherheit hat, wurden die gesetzlichen Regelungen verschärft: Seit 2010 sind Banken bei Wertpapierberatungen verpflichtet, Beratungsprotokolle zu erstellen. Dennoch stehen einige Geldinstitute in der Kritik, die Vorgaben nachlässig umzusetzen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv bereits zum vierten Mal die Qualität der Beratungen von Filialbanken im Bereich Anlageprodukte.   Die Auswertung der Angebotsunterlagen zeigte, dass die Banken ihrer Transparenzpflicht nach wie vor nicht vollständig nachkommen.  Zwar verbesserte sich die Quote der Beratungen, in denen ein Protokoll ausgestellt wurde, im Vergleich zum Vorjahr leicht, dennoch wurden die gesetzlichen Vorgaben in jedem sechsten Gespräch nicht erfüllt. Zudem verlangten die Institute in knapp 30 Prozent der Fälle auf den Beratungsprotokollen oder einem Zusatzblatt eine Unterschrift des Kunden. "Diese Unterschrift ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen und unter Verbrauchergesichtspunkten negativ einzuordnen, da damit die Position des Kunden im Streitfall geschwächt werden kann", so das Deutsche Instituts für Service-Qualität. Insgesamt erzielten die Banken bei den Beratungen ein gutes Ergebnis und verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20130627_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 27.06.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit