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26.04.2017

 

 

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Die Service-Profis aus Schweinfurt

Die weltweit wichtigste Automobilmesse wirft ihre Schatten voraus. Die 65. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA: 12. bis 22. September) in Frankfurt/Main zieht wieder Millionen Menschen in ihren Bann. Ab kommenden Montag können sich Medienvertreter für die beiden Pressetage (10. und 11. September) akkreditieren lassen.

Die Veranstalter rechnen wieder mit mehr als 10.000 Journalistinnen und Journalisten rund um den Erdball, die von diesem Mega-Ereignis berichten. Auch Autobauer, Zulieferer oder Autobanken schlagen mit den Hufen und treffen letzte Vorbereitungen für die Messe. Zu ihnen gehört der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer - die ZF Friedrichshafen AG. Der Spezialist für Antriebs- und Fahrwerktechnik vom Bodensee verbuchte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von fast 17,4 Milliarden Euro (2009: 9,4 Milliarden Euro).

Weltweiter Player

Auch die Konzerntochter ZF Services leistete ihren Beitrag. Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Schweinfurt hielt seine Jahrespressekonferenz im hessischen Darmstadt ab: quasi vor den Toren von Frankfurt am Main. Das Motto stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Auto-Show. Die 3.800 Mitarbeiter erzielten 2012 einen Umsatz von 1,375 Milliarden Euro bei – bzw. inklusive der Kundendienstaktivitäten von rund 1,6 Milliarden Euro. Dieses Unternehmen bündelt das Handelsgeschäft mit Ersatzteilen sowie sämtliche Dienstleistungs- und Kundendienstaktivitäten rund um den Globus. „Wir zählen zu den wichtigsten Playern im weltweiten Ersatzteilemarkt und decken 20 Prozent des Ersatzteilpotenzials ab. Zu unseren Qualitätsprodukten der Marken Sachs, Lemförder und ZF Parts bieten wir passende und bedarfsgerechte Serviceleistungen an.“ Das sagte im Gespräch mit der Redaktion von „genussmaenner.de“ Alois Ludwig.

Nach Aussagen des ZF Services-Chef ist das Unternehmen in 39 Ländern mit 32 Servicegesellschaften und 77 Standorten sowie weltweit mit 650 Servicepartnern vor Ort. So assistieren Techniker aus Schweinfurt den Automobilherstellern bei Anpassungsentwicklungen und während des Produktionsablaufs. Mit dem Flottenservice können Kunden ihre Fahrzeuge effizient, mit optimaler Auslastung und kurzen Standzeiten betreiben.

Kooperationen ausbauen

Eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des Wachstums spielen Kooperationen mit anderen Unternehmen. ZF Services arbeitet bereits seit einiger Zeit erfolgreich mit Bosch zusammen. Beide Gesellschaften ergänzen sich im Portfolio. ZF Services betreibt künftig ein Gemeinschafts-Unternehmen mit Bosch und Knorr-Bremse, das Full-Service-Dienstleistungen für Mehrmarken-Nutzfahrzeugwerkstätten anbietet. Dazu gehören eine Hotline, technische Trainings und Informationen, Diagnose, Werkstattausrüstung sowie Qualitätsmanagement. Derzeit gibt es rund 25.000 Nutzfahrzeugwerkstätten allein in Europa, die dafür in Frage kämen.

Mehrere Standbeine

Die Schweinfurter bauen seit geraumer Zeit ihre Aktivitäten in den Zukunftsmärkten aus. Sie wollen somit die Konjunktur-Delle in Europa ausgleichen und partizipieren direkt an der enormen Entwicklung vor Ort. So konnte in Asien ein Wachstum von etwa 21 Prozent erzielt werden. Ferner erschließen sie die Wachstumsmärkte neben dem Automobil. So in der Windenergie. Oder das so genannte Remanufacturing, das Energieverbrauch und CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent reduziert.

Aus alt mach neu

Für industriell aufgearbeitete Komponenten als Alternative zu Neuteilen ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Schließlich sind diese generell um etwa 20 Prozent günstiger als entsprechende Neuteile. Aufgearbeitete Aggregate machen heute bereits mehr als zehn Prozent des deutschen Kfz-Ersatzteilemarkts aus. Zum Produktportfolio industriell aufgearbeiteter Aggregate zählen Kupplungen, Wandler Getriebe oder Lenksysteme.

Das Altteile-Management ist für ZF Services ein weiteres wichtiges Kooperationsfeld mit Bosch. Die Schweinfurter beteiligen sich am CoremanNet. So werden etwa Kupplungen der Marke Sachs sowie Lenkgetriebe und Lenkungspumpen über das System bei den Werkstätten abgeholt oder können an Sammelstellen abgegeben werden.

Wachstum programmiert

ZF Services plant für die kommenden Jahre ein Umsatzwachstum von durchschnittlich vier bis fünf Prozent. Das Unternehmen optimiert die Produktverpackung im Sinne von „just in time“ – auch mithilfe eines gerade entstehenden Neubaus in Schweinfurt. Der Top-Manager Alois Ludwig drückt das dann so aus: „Ein Unternehmen kann im Markt nur bestehen, wenn Qualität und Service in allen Bereichen höchste Priorität besitzen.“ Davon können sich dann die IAA-Besucher am ZF-Stand in Frankfurt/Main selbst überzeugen.

Text: BG
Foto: ZF

 


Veröffentlicht am: 02.07.2013

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