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26.06.2017

 

 

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Getestet: Der neue Hingucker auf den Straßen - das Gocycle G2R

Mein Exfreund hatte einen Mustang. Er gestand mir einmal, dass einer seiner Gründe für die beständig nötigen Investitionen in so ein Classic Car ist, dass man damit auf der Straße soviel Aufmerksamkeit genießt. Und wirklich: Wenn wir darin zusammen spazieren fuhren, musste man gar nicht darauf warten, dass sich Leute nach uns umdrehten.

Kürzlich erlebte ich einen ähnlichen Effekt mit einem Fahrzeug, das erstens nicht ganz so betagt und störanfällig ist, zweitens kein Benzin verbraucht und drittens auch noch etwas günstiger zu haben ist, als ein Oldtimer-Wagen. Außerdem liegt man damit zur Zeit voll im Trend. Ich durfte ein schickes, modernes E-Bike von gocycle testen.

Wo immer ich damit herumkurvte, gebannte Augenpaare klebten nur so an meinem fahrbaren Untersatz. Meiner Ansicht nach waren es vor allem Männer und Kinder, die dem Science Fiction Faktor des so noch nie gesehenen „Drahtesels“ viel abgewinnen konnten. Nicht wenige sprachen mich denn auch an und wollten gerne wissen, mit welcher Art von neuartigem Fahrrad sie denn gerade optisch Bekanntschaft schlossen. Einige meinten zu wissen, es sei ein Klapprad. Das liegt wohl am kleinen Durchmesser der Räder. Nach Meinung meiner männlichen Kollegen, waren es gerade sie, die die Aufmerksamkeit der Männer so an sich kettet. Die Felgen aus Alu veranlassten jemanden sogar zu einem Vergleich mit bekannten Rennwagenmarken...



Ich gehe eher davon aus, dass der Reiz im optischen Gesamtkonzept liegt. Denn auch der Rest hat zum Teil mehr gemein mit einem schnittigen, modernen Neuwagen als mit manch anderen Exemplaren des mitunter altbackenen Jedermann-Fahrzeugs Fahrrad.

Der Rahmen glänzt in schlichtem, aber klaren Schwarz und Weiß, und die Steuerung funktioniert, ganz wie bei einem heute produzierten Auto, ausschließlich digital und über das glänzend-schwarze Display, das unauffällig und schlicht im Lenker integriert ist. Dass die digitale Anzeige dabei rot aus dem schwarzen Lenker blinkt, setzt nur noch einen weiteren gekonnten optischen Akzent.



Gerade diese Eigenschaft des G2R, alles im Ebike integriert zu halten, um optisch eine klare Oberfläche zu behalten, birgt für mich allerdings auch die größten Nachteile.

Es gibt inzwischen viele Ebikes, bei denen der Akku in das Fahrgestell integriert ist. Das sieht besser aus, hat aber den Nachteil, dass er nicht abnehmbar ist, was zu Sicherheitszwecken vielleicht den Anreiz des Diebstahls verringern könnte. Das ist bei so einem schicken Rad aber generell ein fast nicht zu vermeidendes Risiko, also kann ich hier die Intergration noch befürworten. Wenn schon schick, dann richtig.

An anderer Stelle hätte ich mir aber definitiv weniger Abhängigkeit vom Innenleben des Bikes gewünscht: Die Gangschaltung (mit niedlichen drei Gängen) funktioniert nur über die Elektronik, sprich, wenn der Akku läuft. Falls der leer oder einfach abgeschaltet ist, fühlt man sich tatsächlich wie auf einem Klapprad. Dank der kleinen Räder und des niedrigen Grundwiderstands muss man dann ganz schön strampeln, und wird dennoch von Hollandrad und 0815-Drahtesel abgehängt.

Wenn der Akku läuft, lassen sich die Gangschaltung wie auch die Beschleunigung durch den Elektromotor durch unauffällige Knöpfchen am Lenker spielend leicht bedienen. So hat man dann auch eine Menge Fahrspaß, denn die Beschleunigung hat es mitunter in sich. Zwischendurch beschleunigt das Rad allerdings auch von alleine, darauf sollte man  gefasst sein.

Das Gocycle G2R ist sicher ein wenig anders als viele Ebikes. Es hat bestimmte Nachteile in der Fahrpraxis, die andere Ebike-Konstrukteure schon besser gelöst haben.

Für jemanden, der ein Ebike allerdings zum reinen Vergnügen möchte, dem der Fahrspaß und vor allem auch das Design wichtig ist, für den ist das Gocycle G2R ein hübsches und wirklich aussergewöhnliches neues Accessoir.

Testurteil: bedingt empfehlenswert

 


Veröffentlicht am: 03.07.2013

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