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Ein Sylt-Sommer voller Literatur

Sylt war schon immer eine Insel der Künstler, der Schriftsteller.  Thomas Mann war hier zu Gast; Max Frisch, Gerhard Hauptmann, Robert Musil und Stefan Zweig. Rilke ebenso, später Grass. Eine Tradition, die fortlebt: Heute bietet Sylt als KULTurINSEL großen Literaten nicht nur einen Rückzugsort, sondern auch eine Bühne – beim „Kampener Literatursommer“.

„Die Kunst ist kein Lückenbüßer, sie ist eine Lebens-Notwendigkeit.“ Dieses Zitat steht auf einer Gedenkstele vor dem Atelier Sprotte, die an den 2004 verstorbenen Künstlerphilosophen Siegward Sprotte erinnert. Die Stele ist Teil des „Kampener Kunstpfades“. Hier wandelt man auf den Spuren von Emil Nolde, Otto Eglau, Peter Suhrkamp, Max Frisch, Valeska Gert, Thomas Mann, Christian Hinrich und 15 weiteren herausragenden Persönlichkeiten, verfolgt man Schritt für Schritt ihr Schaffen.

Für Künstler ist Sylt schon immer mehr als simple Kulisse. Die Insel ist Inspirationsquelle und hat seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Kulturschaffende. Auf Maler, aber insbesondere auch auf Literaten: Große Schriftsteller, brillante Journalisten, bekannte Verleger, berühmte Herausgeber und vielversprechende Nachwuchsautoren – sie alle kommen seit über 100 Jahren nach Kampen.

Sylt greift diese gewachsenen hohen Ansprüche auf – nicht nur auf dem Kunstpfad, sondern seit 16 Jahren auch beim „Kampener Literatursommer“, der auch in diesem Jahr erneut auf große Namen, aktuelle Themen und schillernde Persönlichkeiten setzt. Noch bis August geben sich Bestseller-Autoren im Kaamp-Hüs den Signierstift in die Hand.

So präsentiert etwa die Schauspielerin Andrea Sawatzki am 6. Juli ihr Literatur-Debüt: In „Ein allzu braves Mädchen“, einem tiefsinnigen Roman mit psychologischen Finessen, bleibt die langjährige Tatort-Kommissarin dem Krimi-Genre treu und beweist, dass sie ebenso gut erzählen wie schauspielern kann. Bei Dieter Moor hingegen ist es bereits die Fortsetzung seines Romans „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“, aus der er am 19. Juli liest: „Lieber einmal mehr als mehrmals weniger“ erzählt von schrägen Typen, Wasserbüffeln und einem feuerroten Hürlimann-Traktor in einem brandenburgischen Örtchen namens Amerika. Die Moderatorin Anne Gesthuysen (29. August) schließlich liefert mit „Wir sind doch Schwestern“ einen mitreißenden Roman über ihre Großtanten und das letzte Jahrhundert.

Doch es ist nicht nur Fiktion, die beim „Kampener Literatursommer“ zu Wort kommt: Edmund Stoiber (11.Juli) erklärt Politik; Harald Martenstein (2. August) gibt Erziehungstipps, wie sie komischer selten zu lesen sind; Guido Knopp (8. August) behandelt deutsche Geschichte; Florian Langenscheidt (23. August), Gründer des Instituts für angewandte Glücksforschung, liest aus dem „Handbuch zum Glück“; und Meike Winnemuth erinnert sich in „Das große Los“ daran, „wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr“ – und zwar auf eine Weltreise durch zwölf Städte in zwölf Monaten. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Den Veranstaltungen geht jeweils am Nachmittag um 17 Uhr eine Signierstunde im „Buchhaus Voss“ voraus.

Flankiert wird die Literaturreihe zudem vom „Kampener Musiksommer“ mit Konzerten von Brahms bis Schumann. Zu Gast im schönen Saal des Kaamp-Hüs sind der südafrikanische Pianist Marc Spence (15. Juli), der Violinist Albrecht Menzel (29. Juli) sowie die Pianisten Tim Ovens (19. August) und Amadeus Wiesensee (26. August). Beginn der Konzerte ist jeweils um 19.30 Uhr.

Das komplette Programm ist zu finden unter www.kampen.de
Buchungsmöglichkeiten an allen bekannten Sylter Vorverkaufsstellen. Infos unter www.sylt.de.

 


Veröffentlicht am: 05.07.2013

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