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26.09.2017

 

 

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BADESAISON: UNFALLGEFAHR AN SEEN HÖHER ALS AM MEER

Die Deutsche Vermögensberatung gibt Tipps, wie der Ausflug ans Wasser ein Badevergnügen bleibt und Familien sich für den Ernstfall finanziell absichern.

Ein still ruhender See wirkt auf die meisten Badenden harmloser als das offene Meer. Doch in Wirklichkeit verhält es sich andersherum: Das Risiko in Seen und Teichen zu ertrinken, ist größer. Denn im Gegensatz zum Meer sind Binnengewässer oftmals unbewacht. Insgesamt ertranken im vergangenen Jahr über 380 Menschen, davon um die 300 in Binnengewässern. Übermut, Leichtsinn oder Selbstüberschätzung sind die häufigsten Ursachen für den Tod durch Ertrinken und auch für Badeunfälle mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Die Deutsche Vermögenberatung (DVAG) rät, für mögliche Folgekosten die richtige Versicherung abzuschließen und gibt Tipps zum Vorbeugen.

Private Unfallversicherung kommt für finanzielle Folgen auf
"Der Abschluss einer Unfallversicherung ist ratsam, denn die Krankenkassen übernehmen zwar für die notwendige medizinische Behandlung die Kosten, nicht jedoch mögliche finanzielle Folgen", erklären die DVAG-Experten. "Hingegen trägt eine private Unfallversicherung zum Beispiel auch die Kosten für Pflege und dauernde Beeinträchtigung (Invalidität) des Verunglückten." Bei Kinderunfall-Versicherungen wie etwa von der AachenMünchener sind übrigens auch die Folgen von Vergiftungen und Infektionen mitversichert.

Sicherheits-Tipps für Groß und Klein
- Vor dem Baden abkühlen und auf Wassertemperatur achten
- Nicht mit vollem Magen ins Wasser gehen
- Nicht unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss schwimmen gehen
- Kopfsprünge in unbekannten Gewässer unterlassen
- Trübes Gewässer und Wasserpflanzen meiden
- Nicht am Beckenrand oder veralgten Holzstegen rennen
- Nicht im Bereich von Sprunganlagen aufhalten
- Warnhinweise, Begrenzungen, Absperrungen und Bojen berücksichtigen
- Die richtige Schwimmtechnik erlernen, z.B. mit dem Schwimmlernprogramm "SwimStars"

Bild: DVAG/Fotolia

 


Veröffentlicht am: 11.07.2013

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