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Von Alt über Janosch bis Zeißler – Künstler der Nachkriegszeit

Die idyllisch im oberbayerischen Mangfalltal gelegene Kurstadt Bad Aibling hält immer wieder kleine und große Kulturereignisse für kunstsinnige Menschen bereit. Vom 19. Juli bis 18. August zeigt die Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus Grafiken von Janosch, Janssen und Antes. Insgesamt 20 namhafte Künstler der Nachkriegszeit versammelt der Kunstverein Bad Aibling unter dem Titel „Grafikedition Merlin-Verlag“ in der vier Wochen dauernden Ausstellung. In größerem Umfang war die vielbeachtete Ausstellung zuvor unter dem Namen „Von Janssen bis Janosch“ in Hamburg zu sehen. 2011 konnte man bereits die sehenswerte Janosch-Ausstellung in der Stadt präsentieren.

VON ALT BIS ZEISSLER


Eine langjährige Freundschaft verbindet den Vorsitzenden des Aiblinger Kunstvereins, Benno Kretschmann, mit dem Verleger Andreas J. Meyer. Dieser gründete 1957 in Hamburg den unabhängigen und mehrfach ausgezeichneten Merlin-Verlag. Meyer begann in den 60er Jahren neben avantgardistischen Autoren auch zeitkritische Künstler zu fördern. So unterstützte er mit viel Engagement die damals noch unbekannten Grafikkünstler wie Otmar Alt (Foto oben), Horst Jannsen, Horst Antes, Johannes Grützke, Janosch oder Wolfgang Zeißler (Foto unten). Grützke und Antes stehen derzeit mit ihren Ausstellungen in München und Berlin im Focus der Kunst. Geöffnet ist die Ausstellung bis 18. August freitags von 18 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

AUF DEN SPUREN AIBLNGER KÜNSTLER - REALISMUS

Nur wenige Jahrezehnte zurück in die Vorkriegszeit führt eine ganze andere Ausstellung im Heimatmuseum der Stadt. Neu sind zu diesem Thema die von der Aib-Kur Bad Aibling veranstalteten Spaziergänge unter dem Motto „Auf den Spuren der Aiblinger Künstler“. Start des eineinhalbstündigen Rundganges, der gespickt ist mit amüsanten Anekdoten aus der Kunstszene Bad Aiblings, ist beim Heimatmuseum. Hier spiegelt sich das Leben des Malers Wilhelm Leibl, der zu den bedeutendsten Vertretern des Realismus in Deutschland zählt. Leibl (1844 - 1900) verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens in Bad Aibling. Zuvor gründete er in München während seiner aktiven Schaffenszeit um 1870 den Leibl-Kreis mit gleichgesinnten Malern. Zu sehen ist im Museum die Kutterlinger Bauernstube, in der einst der Sohn des Kölner Domkapellmeisters Carl Leibl arbeitete. Sie war zunächst demontiert und in Leibls Vaterstadt Köln gebracht worden, kam dann aber als Geschenk des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer nach Bad Aibling zurück. Öffnungszeiten des Heimatmuseums  freitags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Hotels und Pensionen der Stadt laden zum „Schnupper-Kultur-Wochenende“ ein. Mit zwei Übernachtungen und Frühstück inklusive einem Eintritt in die Therme Bad Aibling kostet das Arrangement ab 95 Euro pro Person im Doppelzimmer in einem 3-Sterne-Hotel. 

AIB-KUR GmbH & Co. KG
Kurverwaltung Bad Aibling
Tel. 08061/ 90 80-0
info@aib-kur.de
www.bad-aibling.de

Fotos: Kunstverein Bad Aibling

 


Veröffentlicht am: 15.07.2013

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