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Geschmiedete Messer „Made in Solingen“

Kaum ein anderes Küchenwerkzeug wird so häufig benutzt wie das Messer. Ob zum Schälen, Schneiden oder Zerteilen – ein scharfes Messer gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Doch Messer ist nicht gleich Messer! Woran erkennt man die Güte eines Messers? Der Schneidwarenspezialist WÜSTHOF gibt dazu einige Tipps, worauf es beim Kauf eines Messers ankommt.

Wie bei jedem Kauf, lassen sich einige Qualitätsmerkmale sofort erkennen, andere wiederum erst im späteren Gebrauch. Kenner empfehlen geschmiedete Messer! Diese Messer erkennt man an dem Kropf - der Verdickung aus Stahl - zwischen Klingenblatt und Griff. Der Kropf sorgt durch sein Gewicht dafür, dass das Messer optimal in der Hand liegt und dient gleichzeitig als Fingerschutz.

Qualitätsmerkmal Stahllegierung - also  die Zusammensetzung  des Stahls.  WÜSTHOF schmiedet  seine Messer aus einem einzigen Stück Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl. Erkennbar an der Abkürzung X 50 Cr MoV 15 befindet sich die Legierung eingeätzt auf der Klinge. Mit dieser Formel erkennt der Fachmann sofort, dass es sich um eine langlebige Edelstahlklinge handelt, die aus 0,5% Kohlenstoff, Chrom, Molybdän, Vanadium und Chromgehalt besteht. Während der Kohlenstoff für die Schärfe der Messer von Bedeutung ist, sorgt Chrom für die Rostbeständigkeit, Molybdän für zusätzlichen Korrosionsschutz sowie Vanadium für Härte und Schneidhaltigkeit. Alles zusammen lässt daraus ein Messer entstehen, das absolut scharf, korrosionsbeständig und dauerhaft schnitthaltig ist.

Der wichtigste Teil des Messers ist die Klinge. Je nach Einsatz/Funktion des Messers ist die Schneide – welche der Fachmann Wate nennt – unterschiedlich geschliffen. Grundsätzlich kann zwischen einer glatten Schneide, einem Wellen- und einem Kullenschliff unterschieden werden. Bei einer glatten Schneide lassen sich Lebensmittel sauber und glatt schneiden, ohne sie zu zerfasern oder zu zerreißen. Gemüse und Obst sowie Fleisch oder Fisch werden mit dieser Schneide mühelos zerteilt.

Wenn jedoch eine Tomate geschnitten werden soll, empfiehlt sich ein Messer mit Wellenschliff. Messer mit Wellenschliff werden oft als „Brotmesser“ oder „Sägemesser“ bezeichnet. Die regelmäßigen Wellen entlang der Wate „arbeiten“ sich sauber und sicher in Lebensmittel mit fester Schale oder harter Kruste. Insbesondere beim Schneiden eines Brotes wird man die „Welle“ zu schätzen wissen, da die harte Kruste sauber zerteilt wird, ohne dabei die weiche Krume zu zerdrücken. Neueste Innovation von WÜSTHOF ist hier der Doppelwellenschliff, also eine Welle in der Welle. Backwaren aller Art besonders leicht und präzise mit dieser Welle geschnitten.

Klingen mit Kullenschliff eignen sich hervorragend zum Schneiden von dünnen Scheiben (wie z.B. Carpaccio und Lachs). Durch die ovalen Vertiefungen auf dem Klingenblatt entstehen beim Schneiden kleine Luftpolster, so dass das Schneidgut nicht an der Klinge festklebt und sich leicht von der Klinge löst.

Als weiteres Qualitätsmerkmal gilt ein sauber verarbeiteter Griff - ohne Kanten und Fugen - der aus unterschiedlichen Materialien wie z.B. hochwertigen Kunststoff, edlem Holz oder Edelstahl besteht. Der hintere Handschutz sorgt zusätzlich dafür, dass das Messer immer sicher in der Hand liegt. Eine ganz wichtige Rolle spielt die Balance, da sie für eine ausgewogene Gewichtsverteilung von Griff und Klinge sorgt und ein ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht. Als klassische Form gilt der schwarze Griff mit drei Nieten, den es heute in zahlreichen Varianten gibt. Bei geschmiedeten  Messern von  WÜSTHOF bestehen  die Nieten  aus Edelstahl.

Und zu guter Letzt sollte ein Messer leicht nach zu schärfen sein. Je nach Beanspruchung muss selbst die schärfste Klinge irgendwann einmal im Laufe der Zeit nachgeschärft werden. Geschmiedete Messer lassen sich dazu mit einem Wetzstahl, Schärfstein oder Messerschärfer leicht nachschärfen.

Wer seine Messer gut pflegt und sicher aufbewahrt wird umso länger an ihnen Freude haben. Viele Schneidgeräte sind zwar für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet, sollten jedoch vorzugsweise von Hand gespült werden. Denn die extremen Bedingungen beim Spülvorgang und die teilweise aggressiven Spülmittel lassen Messer auf Dauer schneller stumpf werden. Auch bei der Aufbewahrung ist Vorsicht geboten. Sobald mehrere Messer sich in einer Schublade befinden, desto höher ist die Gefahr, dass sie sich gegenseitig beschädigen. Die Klingen schützt man am besten vor Beschädigungen indem sie mit einem Klingenschutz versehen werden. Alternativ werden sie in den speziell hierfür entwickelten Schubladeneinsatz oder traditionell in einem Messerblock aufbewahrt.

Qualitätsmesser wie die geschmiedeten Messer von WÜSTHOF entstehen in über 40 Arbeitsgängen. Bereits bei der Konstruktion eines Messers hat Qualität beim Solinger Traditionsunternehmen die oberste Priorität. Sowohl beim Schmieden, Härten, Schleifen als auch beim Montieren – ständige Qualitätssicherungskontrollen im fortlaufenden Produktionsprozess garantieren gleichbleibend hohe Qualitäten. Beispielsweise sorgen optische Messstationen für eine sekundenschnelle Vermessung der Klingen im 1000stel Bereich und eine 100 %ige Klingenkontrolle sichert ein optimales Ergebniss. Lasergeprüfte Schneidengeometrien und die abschließende Schneidprüfung gewährleisten, dass Messer für Messer über eine gleich hohe Qualität verfügen.

Qualität  im  Detail:  1)  Klingenblatt,  2)  Klingenrücken,  3)  Kropf,  4)  Nieten,  5) Hinterer Handschutz, 6) Erl, 7) Ätzung und 8) Schneide/Wate

Durch das zum Patent angemeldete PEtec-Verfahren (Precision Edge Technology) erhalten alle geschmiedeten Messer von WÜSTHOF zudem eine überlegende Schärfe, dauerhafte Schnitthaltigkeit und perfekte Korrosionsbeständigkeit. Dazu wird die Klinge vor dem Schleifen durch Robotertechnik am nassen Stein von einem Laser vermessen, der einen exakten Abzugswinkel an jeder Stelle der Klinge berechnet. Nur durch diese technische Innovation ist es möglich, dass die Messer über eine extreme Anfangsschneidleistung und außergewöhnlich lange Schnitthaltigkeit verfügen. Das PEtech-Verfahren stellt zudem sicher, dass alle Messer immer die optimale Schneidengeometrie über die gesamte Klingenlänge erhalten.

Spätestens, wer einmal mit einem Messer von WÜSTHOF schneidet, wird den Unterschied und die hervorragende Qualität spüren. Oder wie die Amerikaner zu sagen pflegen: „Just feel it“.

WÜSTHOF zählt zu den traditionsreichsten und bekanntesten Messermarken weltweit. Gegründet 1814 in Solingen werden die geschmiedeten Messer seit fast 200 Jahren mit dem bekannten Dreizack-Logo am Produktionsstandort in der Klingenstadt hergestellt. Das Familienunternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeiter und unterhält eigene Vertriebsgesellschaften in den USA und Kanada. WÜSTHOF ist offizieller Ausrüster der deutschen sowie japanischen Nationalmannschaft der Köche. Die exzellente Qualität der Messer wird bei Profi- wie Hobbyköchen gleichermaßen hoch geschätzt.

 


Veröffentlicht am: 16.07.2013

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