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Wirtschafts-News vom 17. Juli 2013

(Michael Weyland) Am 1. August 2013 tritt das zweite Kostenrechtmodernisierungsgesetz in Kraft. Komplizierter Name, einfacher Effekt: Der Gang vor Gericht wird teurer. Denn das Gesetz hebt die Honorare für Anwälte, Sachverständige und andere Prozessbeteiligte an. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) prognostiziert, dass sich die Rechtskosten insgesamt um knapp 14 Prozent erhöhen. Im Einzelfall kann es sogar noch teurer werden: So geht der Verband davon aus, dass die Anwaltskosten im Sozialrecht um 25 Prozent steigen und Honorare für Sachverständige sogar um bis zu 60 Prozent. Allerdings verfügen wohl nur rund 40 Prozent der Haushalte in Deutschland über eine Rechtsschutzversicherung. Dabei kann sie günstiger sein als angenommen: Oft ist der Jahresbeitrag einer solchen Police niedriger als das Stundenhonorar eines Anwalts, erfährt man vom Vergleichsportal transparo. Eine gute Rechtsschutzversicherung für eine Familie gibt es schon für rund 150 Euro im Jahr.

Die Mehrheit der Bundesbürger würde nicht ohne ihr Smartphone in den Campingurlaub reisen. 55 Prozent aller Deutschen halten iPhone und Co. für eines der wichtigsten Utensilien nach Sonnenmilch (84 Prozent), Reiseapotheke (82 Prozent) und Mückenspray (80 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Basler Versicherungen unter 1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren. Demnach wird auch ein Navigationsgerät (41 Prozent) häufiger mitgenommen als Gummistiefel (39 Prozent) oder Werkzeug (36 Prozent). Auf ihre technischen Begleiter wollen die Deutschen also auch in der Natur nicht verzichten.

Ein deutscher Urlauber hatte bei einem Reiseveranstalter mit Sitz in Deutschland ein Ferienhaus in Italien gebucht. Das Haus gehörte einem Drittem, der Reiseveranstalter firmierte als Vermittler von Ferienwohnungen. Der Urlauber verklagte diesen auf Rückzahlung von 50 Prozent des Reisepreises, weil das Haus nicht der Beschreibung entsprochen und Mängel aufgewiesen habe. Der Reiseveranstalter war der Ansicht, dass der Kunde ihn nicht in Deutschland verklagen könne. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof entschied nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, dass eine Klage vor einem deutschen Gericht möglich sei. Zwar seien nach EU-Recht für Klagen über Mietverträge ausschließlich die Gerichte an dem Ort zuständig, an dem die Immobilie gelegen sei. Hier sei der Reiseveranstalter jedoch dem Kunden gegenüber so aufgetreten, als ob er selbst das Ferienhaus für den Urlauber zur Verfügung stelle und nicht nur einen Mietvertrag mit dem örtlichen Vermieter vermittle. Der Veranstalter sei dem Kunden als allein Verantwortlicher und als einziger Adressat für Beanstandungen gegenüber getreten.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20130717_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 17.07.2013

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