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Morgengruß von Helmut Harff: Sichere Daten?

Datensicherheit, die gab und gibt es nicht. Davon bin ich überzeugt. Da können die Politiker noch so viel reden, reisen und beschließen. Es wird immer Leute geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen erfahren wollen, was andere Leute tun und denken. Daran werden wir nur etwas ändern können, wenn wir unsere Kommunikation drastisch - am besten überhaupt - einstellen.

Doch das macht keinen Sinn. Das ist genauso unsinnig wie das Essen einzustellen, um sich nicht zu vergiften. Wir müssen kommunizieren, denn das macht einen großen Teil unsres Menschseins aus. Daran können auch abhörgeile Geheimdienste nichts ändern.

Macht es nun Sinn, die Abhörwut der Geheimdienste per Gesetz oder EU-Beschluss zu begrenzen? Ich glaube kaum, dass sich die "Schlapphüte" davon wirklich beeinflussen lassen. Vielleicht kann man so den BND oder die Geheimdienste von Lichtenstein und Finnland etwas mehr an die Leine legen. US-Geheimdienste, aber auch die von China, Russland, Israel, Frankreich oder Großbritannien, werden ob solcher Beschlüsse nur müde lächeln.

Doch was tun? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass die Datenschnüffler heute viel anonymer sind, als beispielsweise die der DDR-Staatssicherheit. Vielfach kannte man seine "Pappenheimer". Manchmal machte man sich über sie sogar lustig. Ein Beispiel? Die Stasi kontrollierte ja ebenso wie die heutigen Geheimdienste gern die Post und löste schon mal gern die Briefmarken ab. Da bekamen die Stasi-Leute dann schon zu lesen "War es schwer sie abzulösen?". Auf solche Späße müssen die heutigen computergesteuerten Geheimdienstler wohl verzichten.

Können wir wirklich nichts tun? Ich bin ratlos. Was soll man auch tun, wenn man davon ausgehen kann, dass Anbieter von Sicherheitssoftware und Verschlüsselungsprogrammen zeitgleich mit den Geheimdiensten zusammenarbeiten? Es bleibt wohl nur der immer wieder zu hörende - und hilflos klingende - Rat, mit seinen Daten, mit seinen Äußerungen vorsichtig umzugehen. Das ist alles verdammt unbefriedigend und lässt einen ratlos zurück. Für mich ist nur eines sicher, meine Daten sind nicht sicher und werden es auch zukünftig nicht sein. Da können Politiker und Experten noch so viel rumstottern.

Ich verrate jetzt nicht, was ich Frühstücke. Sollen die "Schlapphüte" doch mal im Nebel stochern.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Wie gehen sie mit der Datensammelwut der Geheimdienstler um?

 


Veröffentlicht am: 18.07.2013

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