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25.09.2017

 

 

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Wie die Tomate auf unsere Teller kam

Als Christoph Kolumbus die Segel hisste, um nach Indien zu reisen, ahnte er weder, dass ihn seine Reise auf einen neuen Kontinent führen sollte, noch dass er von dort das heutige Lieblingsgemüse der Deutschen mitbringen würde: die Tomate.

Anfangs kritisch beäugt, als Paradiesapfel verschrien und für giftig gehalten, entwickelte die Tomate ihre Paraderolle in den Küchen der Welt erst im Laufe der Jahre. Heute ist das rote Fruchtgemüse aus den Gemüsetheken der Supermärkte nicht mehr wegzudenken. Es besticht durch seine große Sortenvielfalt und dient als Basis für viele leckere Gerichte. Sicher und behütet wächst die Tomate heute größtenteils in Gewächshäusern heran.

Skeptischer Empfang: Tomate in Europa

Bereits um das Jahr 200 vor Christus bauten die Azteken, Maya und Inka in Mittel- und Südamerika die Urform der Tomatenpflanze an, deren wilde Nachfahren auch heute noch in Nordchile und Venezuela wachsen. Die Frucht war damals deutlich kleiner als die Tomate, wie wir sie heute kennen und es gab nur etwa neun verschiedene Sorten. In Europa war die Tomate eine große Unbekannte, als sie 1498 durch Christoph Kolumbus nach Spanien und Portugal kam. Dort wurde der Neuankömmling mit großer Skepsis begrüßt – man fürchtete, die roten oder gelben Früchte könnten giftig sein und hielt sich die hübschen Pflanzen daher zunächst nur zur Zierde. Erst im 19. Jahrhundert startete das Supergemüse seinen Siegeszug durch die Töpfe und Küchen Europas.

Tomatige Sortenvielfalt

Noch vor etwa zwanzig Jahren gab es in den Gemüsetheken der Supermärkte hauptsächlich die klassische runde Tomate. Seit Mitte der Neunziger hat sich der Trend deutlich verändert: Heute gibt es Tomaten in vielen verschiedenen Formen und Farben – von dem roten Klassiker über gelbe und orangene Exemplare bis hin zum schwarzen Exoten – bei weltweit etwa 2.500 Sorten ist für jeden Geschmack und Anlass das Passende dabei. Des Deutschen liebste Sorte ist inzwischen die Strauchtomate, aber auch kleine Spezialitäten wie Cocktail-, Cherry- und Snacktomaten sind immer beliebter.

Moderner Tomatenanbau


Azteken, Maya und Inka bauten ihre Tomaten noch ganz konservativ auf den Feldern an. Etwa 2.000 Jahre später ist das nicht mehr so einfach: Knapp 24 Kilogramm Tomaten verzehrt der Deutsche im Jahr. Diese Mengen können im Freilandanbau nicht produziert werden, denn die sensible Tomatenpflanze ist empfindlich: Schlechte Witterungsverhältnisse zur faschen Zeit können eine ganze Ernte ruinieren. Deshalb wächst das deutsche Lieblingsgemüse größtenteils sicher behütet im Gewächshaus heran. „Hier haben wir für den Anbau von Tomatenpflanzen genau die richtigen Wachstumsbedingungen. Wir können CO2-Gehalt, Temperatur und die Bewässerung so steuern, dass wir die leckersten Tomaten ernten können“, erläutert Bas van Leeuwen, Betreiber eines 140.000 qm großen Gewächshauses in Grubbenvorst bei Venlo.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de. Eine Tomaten-Rezeptdatenbank liefert zudem Inspiration für viele tolle Tomatengerichte.

Bild: www.tomateninfo.de

 


Veröffentlicht am: 24.07.2013

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