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01.05.2017

 

 

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Besser als sein Ruf – Wein aus der Wallonie

Wallonie? Das ist der französisch sprechende Teil des Königreiches Belgien. Dort, an den Ufern der Maas wächst Wein. Das ist eigentlich nichts neues. Der wuchs dort schon, als es noch keine Kirchen gab. Dann kam der Klimawandel, genannt die kleine Eiszeit, und die Trauben wurden Jahr für Jahr saurer. Mit dem Weinanbau ging es bergab. Das war vor vielen Hundert Jahren.

Jeanette van der Steen: „Zuerst wollte ich nur wein für den Eigenbedarf machen. Dann entdeckte den ein Gastronom aus der Region den Wein und binnen Kurzem war ich erstmals ausverkauft“.

Heute gibt es auch bei Belgiern wieder einen Klimawandel und an der Maas und auch in anderen Gegenden wurden und werden wieder Rebstöcke gepflanzt. So auch in Dinant. Hier ist die Niederländerin Jeanette van der Steen Herrin über tausende Weinstöcke auf 17 Hektar kalkhaltigem und mineralischem Boden. Insgesamt 14 Rebsorten gedeihen unter der Hand der Seiteneinsteigerin. Daraus keltert die engagierte Winzerin, die Ihr Wissen um den Weinanbau in Bordeaux und in Deutschland vertiefte, 15 verschiedene Weine. Voller Stolz verweist sie darauf, dass ihre roten und weißen Weine ihren wirklich tollen Geschmack der Tatsache verdanken, dass diese auf 15 verschiedenen Methoden gekeltert werden.
 
Jeanette van der Steen: „Ich will keine Weine anderer Regionen kopieren. Ich mache Wein, der hierher passt“.

Wie unterschiedlich ihre Weine ausfallen wird deutlich, wenn man ihre aus Blaufränkischen Trauben gekelterten drei Weine probiert. Die Trauben wurden zwar aus ein und der selben Traubensorte gekeltert, doch die Trauben stammen jeweils von anderen Clonen.  Man sollte die Weine vom Chateau Bon Baron unbedingt probieren, bevor man sein Auto voll lädt.

Jeanette van der Steen: „Ich hatte schon Anfragen aus China und Japan. Die habe ich abgelehnt. Ich mache wein für die Menschen hier in der Wallonie“.

Wenn Jeanette van der Steen zur Weinprobe einlädt, dann zumeist nicht auf ihr Chateau Bon Baron, sondern in eine Kirche in Dinant. Das nicht mehr als Gotteshaus genutzte Gebäude kaufte die Winzerin gemeinsam mit ihre Mann. Wenn der Weinberg und weitere Arbeit es zulassen, sanieren beide die ehemalige Kirche und wollen dort zukünftig auch ihren Wein verkaufen.

Jeanette van der Steen: "Beim Weinmachen im Keller überlege ich immer, zu welchem Essen der passt“.

Das klingt ziemlich ambitioniert, aber die für 2013 erwarteten 100.000 Flaschen kann man nicht nur an die Gastronomen der Umgebung und über den Hofladen an den Genießer bringen. Das sich für den Wein aus der Wallonie – die Flasche kostet zwischen 12,95 und 37 Euro - vor allem Genießer interessieren liegt unter anderem daran, dass die Weine von Jeanette van der Steen schon hoch dekoriert wurden. So wurde ihr Cabernet Dorsa 2011 von den belgischen Sommeliers zum besten Wein Belgiens gekürt. So einfach ist es auch in Belgien nicht, sich so eine Auszeichnung zu verdienen. Immerhin gibt es im Land der EU-Bürokraten etwa 100 Winzer, darunter eine ganze Anzahl von Vollprofis.

 


Veröffentlicht am: 31.07.2013

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