Startseite  

24.10.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Powerfrauen

Wir Männer wissen es längst: Unsere Konkurrenten sind geschminkt, tragen Rock und ticken irgendwie anders. Powerfrauen laufen uns den Rang ab - und das ganz ohne irgendwelchen Quoten. Das kann Mann bedauern oder gut finden - ändern kann Mann das nicht.

Mit wie viel Power Frauen "ihren Mann stellen" (Darf man das als politisch korrekter Mann noch sagen?), habe ich in den vergangenen Tagen immer wieder erlebt. Da waren die Fußballerinnen der Deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Die Kickerinnen wurden zum achten Mal Fußball-Europameisterinnen und das zum sechsten Mal infolge. Hut ab vor dieser Leistung. Hut ab auch und vor allem davor, dass die Spielerinnen um ihre Trainerin Silvia Neid zeigten, dass 20 Frauen ohne jedes Gezicke zu einem Teamspirit gefunden haben, wie man ihn so häufig nicht beobachten kann - auch nicht bei Männern.

Die Fußballerinnen zeigten, dass man mit Fleiß, Zusammenhalt und unbedingtem Siegeswillen so ziemlich alles erreichen kann. Sie sind damit ein Vorbild für alle, die gewinnen wollen. Die Fußballerinnen zeigen, dass Frau keine Quote braucht, um ganz oben mitspielen zu können. Frau braucht ein Team (nicht nur von Frauen), um erfolgreich zu sein. Männer wissen das längst.

Was mich beschäftigt, ist die Frage, ob wir von den erfolgreichen Fußballerinnen etwas lernen können. Klar, auch wir brauchen ein Team um uns. Aber das wissen wir seit wir das Mammut gejagt haben. Ich habe bei dieser Fußball-EM gelernt, dass Fußball nicht gleich Fußball ist. Klar, Männer und Frauen spielen auf dem gleichen Feld und nach den gleichen Regeln Fußball. Und doch, was ich da auf dem Platz gesehen habe, war ein anderer Fußball, als den Männer spielen. Das hat nicht mit besser oder schlechter zu tun, nur etwas mit anders.

Überträgt man das auf das "normale" leben, so bleibt für mich der Schluss, dass Männer und Frauen das gleiche wollen (beim Fußball mehr Tore als der Gegner schießen), aber der Weg dahin etwas anders aussehen kann. Nun sollten wir - Männer wie Frauen - uns davor hüten, das jeweils andere Geschlecht kopieren oder nachahmen zu vollen. Das muss - davon bin ich überzeugt - schief gehen. Die Geschlechter ticken nun mal verschieden und das soll auch so bleiben. Wenn wir das akzeptieren und uns über die Siege von Frauen und Männern gleichermaßen freuen können, hat diese Fußball-Europameisterschaft der Frauen einiges mehr gebracht als den achten EM-Titel für die Frauen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und freue mich, dass es mal nicht ganz so heiß wird.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Genießen Sie den Sommer.

 


Veröffentlicht am: 30.07.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit