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Wirtschafta-News vom 30. Juli 2013

(Michael Weyland) Sie kommt gerne im Sommerloch, die Diskussion um eine PKW-Maut!  Die in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Der Spiegel" vorgestellte Studie des Mautbetreibers Ages zur Pkw-Vignette beruht nach Angaben des ADAC auf falschen Annahmen und kommt daher zu nicht nachvollziehbaren und unzutreffenden Ergebnissen. In der Untersuchung wird der Schluss gezogen, dass bei einer Pkw-Vignette allein durch ausländische Autofahrer pro Jahr 700 Millionen Euro erzielt werden könnten. Ein solcher Betrag ist laut ADAC utopisch, da der Anteil ausländischer Pkw an der Fahrleistung auf deutschen Autobahnen lediglich rund fünf Prozent ausmacht. Der Club stellt klar: Die theoretisch möglichen Einnahmen nur von Ausländern würden nicht über 225 Millionen Euro jährlich hinausgehen, wie eine wissenschaftliche Studie der Universität Köln zeigt.   Mit dem EU-Recht nicht vereinbar und daher falsch ist laut ADAC auch die Behauptung, dass eine Maut - etwa durch eine steuerliche Kompensation für inländische Autofahrer - allein von Pkw-Fahrern aus dem Ausland erbracht werden könnte. Die EU-Kommission hat erst vor Kurzem den belgischen Behörden gegenüber bestätigt, dass eine Mautregelung nur dann im Einklang mit dem EU-Recht stehe, wenn in- und ausländische Autofahrer gleich behandelt würden. Klar ist damit auch, dass die von der CSU zuletzt mehrfach erhobene Forderung nach Einführung einer Maut nur für Ausländer lediglich ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver ist.

Die günstigen Zinsen für Baugeld sorgen weiterhin für Bewegung am Immobilienmarkt. Dabei wird das Erwerberverhalten im Juni durch eine Mischung aus Sicherheitsdenken und Spekulation auf sinkende Zinsen charakterisiert. Der durchschnittliche Tilgungssatz steigt von 2,36 Prozent auf 2,44 Prozent und erreicht damit den höchsten Wert seit Aufzeichnungsbeginn des Dr. Klein-Trendindikators Baufinanzierung DTB im Jahr 2009. Im Vorjahr lag die durchschnittliche Tilgung im Juni bei 2,25 Prozent. Erwerber setzen durch die höhere Tilgung auf Sicherheit, da sie sich so schneller entschulden können. Die durchschnittliche Standardrate des DTB zieht im Juni um 18 Euro an. Für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zehnjähriger Sollzinsbindung, einem Beleihungsauslauf von 80 Prozent und zwei Prozent Tilgung fällt somit eine durchschnittliche Rate von 573 Euro pro Monat an. Der Anteil der Forwardfinanzierung zieht von 10,72 Prozent auf 12,47 Prozent an.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20130730_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 30.07.2013

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