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Arabelle Meirlaen - ein belgischer Stern

Belgien ist ein Gourmet-Tempel. Im vergleichsweise kleine Königreich gibt es fast 80 Sterneköche, darunter sind zwei, die vom Guide Michelin mit drei der begehrten Sterne bedacht wurden. Allerdings schafft es mit Arabelle Meirlaen nur eine Köchin in diesen erlauchten Kreis der Spitzengastronomen.

Der GaultMillau bewertet die Küche des Arabelle Meirlaen mit 18 Punkten. Damit spielt die zweifache Mutter mit ihrem direkt neben Rathaus von Huy gelegenen Restaurant in die obersten Liga der belgischen Köche eine besondere Rolle. Das nicht nur wegen ihres Geschlechts.

Arabelle Meirlaen ist vor allem wegen ihrer Küche, die zwischen Innovation und Moderne pendelt, weit über die Grenzen Belgiens hinaus bekannt. Die Köchin kreiert immer wieder traditionelle Gerichte, die jedoch alles andere als langweilig daher kommen. Sie verfeinert ihre Gerichte mit Blüten, die nicht wahllos über die Gerichte gestreut werden. Für sie sind die verwendeten Blüten und Blätter ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Bestandteil ihrer sensorisch variantenreich aufgebauten Gerichte. Hier stimmt das Wort vom mitessenden Auge. Das wird ebenso wie der Gaumen auf ungewöhnliche Art verwöhnt.

Nicht ganz unschuldig daran ist einen weitere Frau, die Keramikerin Roos Van de Velde. Sie hat für jedes Gericht einen anderen Teller - ein adäquates Präsentationsobjekt - geschaffen. Stammkunden erkennen so schon an der Tellerform, was andere Gäste gerade genießen.

Nun steht Arabelle Meirlaen vor einem großen Schritt. Sie zieht mit der Familie und dem Restaurant in das Örtchen Marchin. Am Rade der Gemeinde, in der Chemin de Bertrandfontaine 7, hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, unterstützt von Familie und Freunden, ein Haus gebaut. In dem öffnet demnächst das einzige von einer Frau geführte Sternerestaurant Belgiens. Wie Arabelle Meirlaen gegenüber genussmaenner.de erläuterte, freut sie sich darauf, so Familie und Berufung besser unter einen Hut bringen zu können.

Nicht nur die Sterneköchin und ihr kleines Team sind schon ganz aufgeregt, denn im Gegensatz zum jetzigen Domizil wachsen in Marchin direkt neben der Terrasse die so geliebten essbaren Blüten, Blätter, Gemüse und Kräuter. Da bekommt das Wort von der regionalen Küche eine ganz eigene Bedeutung. Regionalität steht bei Arabelle Meirlaen ohnehin hoch im Kurs. das ist nicht verwunderlich, bezieht sie viele Produkte vom Hof der Familie und von Höfen befreundeter Bauern.

Nun wartet man nicht nur in Huy und Marchin, sonder in der ganzen Wallonie und darüber hinaus auf die Neueröffnung des Restaurants von Arabelle Meirlaen.

Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, im Buch „Arabelle Meirlaen. Ma Cuisine Intuitive“, dass die Sternköchen gemeinsam mit Jean-Pierre Gabriel 2012 in der Edition Jean-Pierre Gabriel veröffentlicht hat.

Text und Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 03.08.2013

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