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23.05.2017

 

 

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Auf Schusters Rappen von Laax nach Falera und darüber hinaus

Mit Rappen kommt man in der Schweiz nicht weit, zumindest mit den, die man im Geldbeutel hat. Rappen mit vier Beinen sind in dem Alpenland als Beförderungsmittel schon längst aus der Mode gekommen. Bleiben nur Schusters Rappen - die Wanderschuhe. Die zu schnüren lohnt bei einem Besuch bei den Eidgenossen immer.

Das gilt insbesondere, wenn man sein Sommerquartier im RocksRessort in der Ferienregion Flims-Laas-Falera aufgeschlagen hat. Die Region ist im Sommer vor allem ein Eldorado für Biker und Wanderer.

Nun machen viele Urlauber den Fehler, es gleich am ersten Tag so richtig krachen zu lassen. Schließlich will man jeden so kostbaren Urlaubstag so intensiv wie möglich nutzen. Mediziner schlagen bei so exzessiv betrieben Urlaubssport die Hände über dem Kopf zusammen. Sie raten es langsam angehen zulassen. Das kann man in der Flims-Laas-Falera hervorragend mit einer Wanderung auf dem Höhenweg von Laax nach Falera.

Der Weg beginnt direkt am RocksRessort und ist auch für den ungeübten Wanderer ohne Mühe zu bewältigen. Der 4,5 Kilometer lange Wanderweg ist  in anderthalb Stunden ganz bequem zu bewältigen. Überall laden Bänke zum Blick auf Laax oder die wunderschöne Landschaft ein.

Falera ist ein Ort, der vom Tourismus noch nicht verdorben wurde. Hier kann man sie noch entdecken, die alten, archaisch wirkenden Höfe der Bergbauern. Das Wahrzeichen von Falera ist die rund 500 Jahre alte St. Remigius-Kirche. Ein Besuch ist allemal lohnend. Aber Falera hat noch mehr zu bieten, denn hier siedelten schon vor 3.000 Jahren Menschen. Sie schufen eine sehr bedeutende Sonnenkultstätte. Die Megalithenanlage ist eine der größten dieser Art in der Schweiz.

Nach einem Espresso oder einem Aperol Spritz kann man sich mit dem Shuttle-Bus auf den Rückweg machen. Achtung: Über Mittag fährt der Bus zumindest am Wochenende nicht. Wer jedoch auf den Geschmack gekommen ist und sich noch so richtig fit fühlt, dem sei der Aufstieg zur bewirtschafteten Hütte Tegia Curnius empfohlen. Der Weg führt vom 1220 Meter hoch gelegenen Falera bis zu Bergstation der Curnius-Bergbahn auf 1644.

Der nicht immer gut ausgeschilderte Weg ist durchweg befestigt. Er bietet jedoch in weiten Teilen keinen Schatten und Quellen sind ebenfalls Mangelware. Es empfiehlt sich genügend Wasser mitzunehmen, denn etwa zwei Stunden sollte man für diese Tour einplanen. Doch es lohnt sich, denn es geht vorbei an duftenden Blumenwiesen, Stadeln und kleinen Höfen. Speilt das Wetter mit, kann man duzende Kilometer weit ins bergige Land sehen. Schneebedeckt Gipfel lassen schon Vorfreude auf Winderfreuden in Flims-Laax-Falera aufkommen.

An der Bergstation der Curnius-Bergbahn angekommen warten auf den Wanderer in der Tegia Curnius viele Schweizer Spezialitäten und ein überaus freundliches Personal. Auf der Speisekarten sind so leckere Dinge wie Maluns, Salsiz, Trockenfleisch aus der Region, Bergkäse oder Gerstensuppe zu finden. Ein Tipp: Am Sonntag lädt man in der Tegia Curnius von 9 bis 12 Uhr zum Bauernfrühstück ein. Man sollte sich vorher anmelden. Um nicht schon fast zum Sonnenaufgang losgehen zu müssen, kann man sich mit dem Shuttle vom RocksRessort nach Falera chauffieren lassen und von dort die Bergbahn nehmen. Die Kalorien verbrennt man dann beim Abstieg zu Fuß.

Wer sich auf Schusters Rappen auf zur Bergstation gemacht hat, der nimmt nach seinem Gourmet-Aufenthalt die Bergbahn in Richtung Falera. Auch hier genehmigt man sich eine kleine Mittagspause. Nach der wenige Minute dauernde Fahrt, hat man in Falera die Wahl, den Bus zu nach Laax zu besteigen oder entlang der Straße in Richtung Nachbarort zu marschieren. Das ist vor allem am Wochenende kein Problem, da das Verkehrsaufkommen hier abseits der Kantonsstrasse, die von Chur über den Oberalppass führt, sehr überschaubar ist.

In Laax angekommen, kann man im Laaxer See, der mitten im Ort liegt, noch ein gar nicht so kühles Bad nehmen. So erfrischt bietet sich ein Rundgang durch den Ort an. Neben der Kirche und dem angeschlossenen Friedhof sollte man das Heimatmuseum und die Keramikerin Esther Loretan direkt gegenüber der Bushaltestelle an der Post besuchen.

Nun geht es noch eine gute halbe Stunde zurück bis ins RocksRessort. Auf dem Weg wartete noch ein Naturschauspiel, dass einen kleinen Vorgeschmack auf die Rheinschlucht zwischen Reichenau und Ilanz gibt. Die Ruinaulta ist sicherlich ein weiteres Wanderziel.

Ach ja: Die Tour von Laax über Flims zur Tegia Curnius und zurück ist sicherlich auch für Biker ein entspannter Einstig in den Urlaub.

Text und Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 05.08.2013

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