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DHL: Mittelstand lebt vom Handel

Oft hält sich hartnäckig noch folgendes Gerücht: Nur die großen Konzerne partizipieren von der Globalisierung. Dem ist jedoch nicht so. Denn internationaler Handel und länderübergreifende Zusammenarbeit entwickeln sich zu einem wichtigen Faktor für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU).

Das ist das Ergebnis einer Studie vom US-amerikanischen Informationsanbieter IHS und DHL Express. Allerdings profitiert – so die Studie - der deutsche Mittelstand im Vergleich zu den übrigen G7-Ländern auch noch vom starken gesamtwirtschaftlichen Umfeld im Heimatmarkt. Zudem verfügt er über die am höchsten qualifizierten und am besten ausgebildeten Mitarbeiter.

Media Briefing in Paris

Über diesen komplexen, aber überaus spannenden Prozess informierte das Bonner Unternehmen auf dem „DHL Automotive Media Briefing 2013“ Medienvertreter aus europäischen Ländern in Paris. Die Professoren Manoella Wilbaut, Global Head Commercial Developments Automotive Sector, DHL Costumer Solution & Innnovation, und Fathi Tlalti, Precident Global Sector Automotive, DHL Customer Solutions & Innovation, interpretierten im Centre Renault Z.E. an der Seine Aspekte der Erhebung und beantworteten zahlreiche Fragen der Journalisten und Journalistinnen. 

KMU gewinnen

Eine makroökonomische Analyse und eine Befragung führender Vertreter von 410 KMU in den G7- und BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Mexiko) belegen: international tätige KMU sind doppelt so häufig erfolgreich wie Unternehmen, die sich ausschließlich auf den Inlandsmarkt konzentrieren. Unter den befragten KMU entwickelten sich 26 Prozent der international aktiven Unternehmen erheblich besser als der Markt. Als wichtigste Vorteile nennen KMU den Zugang zu neuen Märkten, Know-how und Technologien sowie das Potenzial für eine Ausweitung ihres Produkt- oder Serviceportfolios.

„Musterschüler“ Beurer

„Der Mittelstand braucht bei seiner Expansion in den Weltmarkt natürlich auch eine exzellente Logistik, die wir ihm bieten“
, erläutert Wilbaut. Ein Mittelständler, der diese Klaviatur beherrscht, ist der Spezialist für Gesundheit und Wohlbefinden Beurer aus Ulm. Das Familienunternehmen in 4. Generation erzielte im vergangenen Jahr mit 450 Mitarbeitern einen Umsatz von 170 Millionen Euro – so mit der Produktion von Heizkissen, Wärmeunterbetten, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Babycare, Personen- und Küchenwaagen, Shiatsu-Sitzauflagen, Massagegeräte sowie einem breiten Sortiment an Beautyartikeln. Beurers Produktionsstandorte liegen in China und Ungarn. Die Erzeugnisse gelangen anschließend ins Logistik-Zentrum nach Uttenweiler bei Ulm. Von dort werden sie an die Händler geschickt. 40 Prozent der Produktion bleibt im Land, 60 Prozent gehen in Ausland: nach Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Osteuropa, den USA und Asien. „Jährlich expedieren wir  Hunderttausende Päckchen, Pakete und Paletten“, erzählt Beurer Marketing-Direktorin Kerstin Glanzer „Das ist ein klassischen Beispiel“, bemerkt Tlatli im Gespräch mit „genussmaenner.de“. In der Regel müssen Unternehmen mit solch einer Struktur „kräftig in ihre Logistik investieren“, ergänzt Wilbaut von DHL.

Hunderttausende Sendungen

In der Tat, der Ulmer Gesundheitsspezialist eröffnete unlängst sein neues Distributionszentrum in Uttenweiler. Mit einem Volumen von sechs Millionen Euro – und damit der größten Investition in der Firmengeschichte – hat Beurer den Standort zu seiner europäischen Schaltzentrale für Logistik und Distribution ausgebaut. Die Deckenhöhe beträgt 12,50 m. Insgesamt fasst die neue Lagerhalle 9.500 m² und bietet Platz für rund 11.000 Paletten. Zusammen mit dem bereits bestehenden Gebäude hat Beurer somit Stauraum für rund 13.000 Paletten. „Als weltweit führender Logistiker sind wir für solche Unternehmen (fast) unentbehrlich“, meinen die beiden DHL-Manager. Beurer setzt natürlich auf professionelle Logistikdienstleister, einer von ihnen ist DHL.

Exporte ausbauen

Die Studie belegt: vor allem kleinere Unternehmen treiben ähnlich wie Beurer ihre Internationalisierung voran. Die Mehrheit der KMU, die sich in den zurückliegenden drei Jahren besser als der Gesamtmarkt entwickelten, gibt an, den Exportanteil am Gesamtumsatz auch in den kommenden drei Jahren weiter auszubauen.

Informationsfluss verbessern

„Die größten Sorgen der KMU im Hinblick auf den internationalen Handel betreffen mangelnde Informationen über ausländische Märkte, hohe Zollabgaben und Schwierigkeiten, Beziehungen zu ausländischen Partnern und Kundengruppen aufzubauen“, sagen Wilbaut und Tlatli. Die meisten der in der Studie als überdurchschnittlich leistungsstark identifizierten KMU beschäftigen mehr als 50 Mitarbeiter.

DHL - zuverlässiger Partner

„Auf dem Weg deutscher Mittelständler in die internationalen Märkte ist das lokale Know-how, das wir mit Mitarbeitern in den 220 Ländern unseres Express-Netzwerks bieten, ein echter Mehrwert. Insbesondere, wenn die Firmen erst dabei sind, eine Produktion oder Geschäftskontakte im Ausland aufzubauen“, betonen die zwei DHL-Professoren. Weltweiter Handel ermöglicht den KMU, neue Märkte für ihre Produkte und Dienstleistungen zu erschließen. Ebenso auch den Zugang zu internationalen Best-Practice-Ansätzen sowie Innovationen. Vor allem aber sehen sich KMU, die im internationalen Wettbewerb stehen, gezwungen, ihre eigenen operativen Prozesse zu optimieren. Davon profitieren diese Unternehmen im In- und Ausland. Wilbaut und Tlatli: „So wie das Paradebeispiel der Firma Beurer. Wir von DHL müssen diesen Prozess noch effizienter gestalten, um im ‚globalen Dorf’ zu bestehen.“

Text: DHL/EH
Fotos: Beurer/DHL

 


Veröffentlicht am: 11.08.2013

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