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Morgengruß von Helmut Harff: Vorbilder

Ich bin überzeugt davon, dass wir Vorbilder brauchen. Vorbilder sind so etwas wie Leitfiguren. Manche begleiten uns ein Leben lang.Bei anderen wundern wir uns schon nach kurzer Zeit, warum der oder die Person ein Vorbild für uns war. Es ist übrigens ein Irrtum, dass nur junge Menschen ein oder mehrere Vorbilder brauchen.

Ich bin überzeugt davon, dass wir Vorbilder brauchen. Vorbilder sind so etwas wie Leitfiguren. Manche begleiten uns ein Leben lang.Bei anderen wundern wir uns schon nach kurzer Zeit, warum der oder die Person ein Vorbild für uns war. Es ist übrigens ein Irrtum, dass nur junge Menschen ein oder mehrere Vorbilder brauchen.

Doch wer taugt als Vorbild? Das wird jeder je nach Lebenssituation und Alter ganz unterschiedlich beantworten. Dabei sollte man sich hüten, in jedem den man toll findet, in jedem den man anhimmelt, ein Vorbild zu sehen. Klar ist ein Top-Fußballer für jeden Nachwuchskicker ein Vorbild. Klar ist eine Primaballerina für eine Tanzeleven ein Vorbild. Doch ist ein Schlagersänger schon ein Vorbild, nur weil die Musik gefällt? Ist ein Topmodel schon ein Vorbild, weil sie von der Natur mit langen Beinen, schmalen Hüften und dem gewissen Etwas im Gesicht ausgestattet wurde?

Ich merke, dass mir mit der Zeit die Vorbilder ausgehen. Medienmenschen als Vorbild? Da fällt mir niemand ein. Politiker als Vorbild. Da gibt es Menschen, die mich lange durch mein Leben begleitet haben. Ich denke an so charismatische Menschen wie Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher oder Egon Baar, den ich gerade im Berliner Konzerthaus nochmal bewundern durfte. Ja, auch Menschen wie Steve Jobs oder Mark Zuckerberg sind irgendwie Vorbilder für mich. Das alles sind Menschen, die sich aus meiner Sicht immer treu geblieben sind. Es sind Menschen, die an ihre Ideen geglaubt und diese auch umgesetzt haben. Es sind Menschen, die genau mit dieser Strategie auch erfolgreich wurden.

Doch Erfolg ist so eine Sache, denn mein größtes Vorbild war im klassischen Sinn nicht erfolgreich. Er wollte Architekt werden und er wurde Tischler. Er interessierte sich für die Kunst und arbeitete im Museum. In interessierte vieles und manchmal auch zu viel. Er war lange krank und verlor bis zum Schluss nicht seine Neugier, seinen Spaß am Leben. Er wollte immer mehr, als Alter und Körper zuließen. Mein größtes Vorbild war und ist mein Vater. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er mit dieser Rolle überhaupt einverstanden wäre. Doch das ist das Schicksal aller Vorbilder: Sie können sich nicht dagegen wehren, Vorbild zu sein.

Ich hoffe, dass ich hier im Tiroler Hotel "Almhof" nun ein vorbildliches Frühstück bekomme.

Ihnen wünsche ich, dass Sie genau so ein Frühstück genießen können.

 


Veröffentlicht am: 14.08.2013

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