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26.04.2017

 

 

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Familien mit dem „Gastgeber-Gen“

Man muss es schon mögen, Hotelier, Gastgeberin zu sein. Immer freundlich und zuvorkommend die Wünsche des Gastes schon vorausahnen und ihm stets etwas Neues bieten. Denn der Gast ist König und ein anspruchsvoller obendrein.

Dass man auch unternehmerisches Geschick braucht, versteht sich von selbst, gute Kenntnisse im Bauwesen sind auch nützlich. So ein Hotel will schließlich ständig in Schuss gehalten und erweitert werden. Wenn noch eine gute Portion Menschenkenntnis und enormer Fleiß dazukommen, steht eigentlich dem Erfolg als Hoteliersfamilie nichts im Wege.

Vom Bergbauernbub zum Luxus-Hotelier

Immer wieder überraschende Ideen, viel Unternehmergeist und familiärer Zusammenhalt sind die Gastgeber-Tugenden, mit denen der Serfauser Hotelier Alois Schalber und seine Familie aus einem bescheidenen Bergbauernhof die 5-Sterne-Superior Wellnessresidenz Schalber schufen. Schon als 14-Jähriger konnte der junge Alois als Skilehrer erheblich zum Familieneinkommen beitragen und sich Kapital für seine Geschäftsideen verdienen: Mit 18 Jahren eröffnete er einen Reitstall, 1972 stieg er mit dem Serfauser Hof, einem Café und Après-Ski-Lokal in die Gastronomie ein, da war er gerade 22 Jahre alt. Als nächster Schritt wurden die Gästezimmer ausgebaut – mittlerweile sind es 102, die bis zu 320 Gäste beherbergen können.

Heute beschäftigt das Schalber als eines der besten Wellnesshotels in Österreich rund 150 Mitarbeiter und ist dennoch ein Familienbetrieb geblieben, vier der fünf Kinder von Rosi und Alois Schalber arbeiten im Unternehmen mit. Wer den Vorzeigehotelier kennenlernen will, braucht nur als Gast in die Wellnessresidenz zu kommen, denn Herr Schalber legt Wert darauf, jeden Gast persönlich zu begrüßen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet der Bergherbst auf dem Hochplateau von Serfaus-Fiss-Ladis. Die Pauschale „Goldener Herbst“ mit 7 Übernachtungen inkl. Verwöhnpension, Wanderprogramm, einem Kaiserbad pro Zimmer und Bergbahnbenützung ist vom 28.9. bis 20.10.2013 ab 1.090,- Euro pro Person buchbar.

Vier Generationen Gastgeber-Tradition

Seit dem Jahr 1918 führt die Familie Reiter im Tiroler Ort Achenkirch die Posthalterei mit Gaststube. Freilich machte das Haus in beinahe einem Jahrhundert so manche Metamorphose durch: 1975 wurde aus dem „Gasthof zur Post“ das „Hotel Post“ und sieben Jahre später, als Karl Josef Reiter in dritter Generation den Familienbetrieb übernahm, das „Posthotel Achenkirch“. Die Namensänderung war mit dem im Jahr 1982 noch ganz neuen, bahnbrechenden Wellness-Konzept verbunden. Eine Bäder- und Thermenlandschaft, eine Kurabteilung und eine Beautyfarm entstanden, sportliche Angebote ergänzten das Konzept des Wohlfühlhotels in den Tiroler Bergen.

Inzwischen ist mit Karl Christian Reiter schon die vierte Generation am Ruder. Seit 2004 pflegt er mit viel Engagement und neuen Akzenten die Gastgeber-Tradition der Familie. Im Versunkenen Tempel verwirklichte er 2008 seine Ideen einer asiatisch inspirierten Sauna- und Ruhewelt und verlieh Reiter’s Posthotel eine eindeutige Prägung als Wohlfühlhotel für die gehobene Zweisamkeit. Damit wurde das 5-Sterne-Hotel das erste große Wellness-Hotel Tirols, das sich auf Gäste ab 14 Jahren spezialisiert hat.

Punk, Perle, Naturmensch

Bevor der Hotelier Michil Costa in die Fußstapfen seiner Eltern Anni und Ernesto Costa trat, wollte er eigentlich Musiker werden. Rockte als Disc-Jockey durch die Welt, studierte in London und verbreitete Mike’s Rock Shock über den Äther. Doch dann waren die von den Eltern vererbten „Gastgebergene“ doch stärker und er kam heim nach Corvara in Alta Badia ins familieneigene Hotel La Perla. Als einer der ersten in der Region eröffnete er 1982 im Hotel ein Gourmetrestaurant: „La Stüa de Michil“, die Küchenchef Arturo Spicocchi 2002 in den gastronomischen Sternenhimmel kochte. Michil ist nicht nur Gastgeber aus Überzeugung, sondern auch leidenschaftlicher Umwelt- und Naturschützer.

Als ehemaliger Spitzenkandidat der Südtiroler Grünen engagiert er sich für ein nachhaltiges Tourismuskonzept und den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Im Hotel La Perla wird das konsequent umgesetzt. So verwendet die Küche nur der Saison entsprechende Lebensmittel, zum Großteil aus biologischer Produktion. Recycling von der ganz feinen Art prägt auch das stimmungsvolle Interieur des Hauses: Originale, ladinische Bauernstuben aus dem 18. Jahrhundert wurden von Vater Ernesto Costa mit viel Liebe und Sorgfalt eingebaut. 2006 gründete die Familie Costa die „Costa Family Foundation o.n.l.u.s.“, die sich der Bewahrung und Förderung der Kinderrechte in aller Welt widmet.

Auf dem hohen Fels


Als Matthäus und Elfriede Grad den Bauplatz für ihr Hotel-Projekt im Tiroler Tannheimer Tal aussuchten, betraten sie im zweifachen Sinn Neuland: Statt des damals in den 60er Jahren üblichen Gasthofs mit Gästezimmern planten sie ein Hotel-Restaurant, das nicht im Zentrum sondern außerhalb des Ortes, im Grünen liegen sollte. Sie fanden ein schönes Plätzchen auf einem Hügel mit unverbaubarer Aussicht – und massiver Felsplatte im Untergrund. So kam das Hohenfels zu seinem Namen. 1965 eröffneten Matthäus und Elfriede Grad zusammen mit Tochter Sigrid Radi ihr “Hotel-Restaurant” mit 30 Gästezimmern und 100 Sitzplätzen in der Gastronomie. Dort wollten sie die Erfahrungen ihrer Lehrjahre in der internationalen Hotellerie mit Tiroler Gastlichkeit verbinden.

Das Hohenfels wurde sehr schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Feinschmecker, denn österreichische Küche mit französischem wurde nirgends so überzeugend dargeboten, wie im Hause Grad/Radi. Bald war das Hohenfels das “Erste Haus am Platz”. Als Enkel Wolfgang Radi den Betrieb übernahm, verwirklichte er seine Vision eines kleinen, aber feinen Landhotels der besonderen Art. “Nicht größer, sondern schöner”, war das Motto der vielen Komfortverbesserungen und Ausbauten wie dem Gourmet-Restaurant Tannheimer Stube, dem stylischen Wellnessbereich oder dem ganzjährig beheizten Außenpool. Die vierte Generation bereitet sich übrigens auch schon auf eine Laufbahn in der Hotellerie vor.

Foto: Gastgeberfamilie Radi   

 


Veröffentlicht am: 22.08.2013

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