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Aufgespießt: Konkurrenten, Kollegen, Partner

(Helmut Harff / Chefredakteur) Wer selbstständig, wer Unternehmer ist, hat meist mehr Konkurrenten als Geschäftspartner. Deshalb fürchten sich viele die Konkurrenz. Viele Ideen, viel Kraft, viel Zeit und viel Geld wird deshalb in die Sicherheit von Unternehmensdaten und in den Schutz vor Spionen ausgegeben. Ob man mit der gleichen Intensität auch neue Kollegen sucht, mit denen man partnerschaftlich umgehen kann, wage ich zumindest zu bezweifeln.

Angst vor Konkurrenten ist nicht nur in der Industrie, bei Hightech-Unternehmen, Militärs oder Geheindiensten weit verbreitet. Auch unter Verlagen und Journalisten fürchtet man die Konkurrenz. Da gibt es Verbote, für konkurrierende Verlage oder Anbieter zu schreiben. Bei Verstößen hagelt es Abmahnungen und Entlassungen. Andererseits können freie Journalisten und Autoren ohne Zweit- und Drittverwertungen ihre Arbeiten gar nicht überleben.

Und doch, es gibt eine Gruppe von Medienmenschen, die genau diese Ängste zumindest weniger bis gar nicht kennen. Das sind all jene, die online unterwegs sind. Das sind die Betreiber von Internetportalen und die Internet-Autoren. Diejenigen, die von den Freiheiten des Internet profitieren, sind auch freier, was den Umgang mit möglichen Konkurrenten geht. Trifft man solche Kollegen auf Events, auf Messen oder auf Pressereisen, so ist man schnell auf einer Wellenlänge. Man tauscht sich aus, redet über sein und dem Geschäftsmodell seines gegenüber. Es wird sogar über Anzeigen-Preise und Honorare geredet.

Schnell ist man dabei abzuklopfen, an welchen Stellen man zusammenarbeiten, gemeinsame Projekte starten kann. So sind beispielsweise unsere Portale geniesserinnen.de, der beifahrer.de und - noch im Aufbau begriffen und noch nicht online - unterderlupe.de entstanden.

Manchmal kann man auf die Idee kommen, dass die Online-Journalisten und Betreiber von Onlineportalen eine große Familie ist. Kann sein, aber wie in jeder Familie versteht man sich mit dem einen besser und mit dem anderen gar nicht.

Ich glaube, der andere Umgang miteinander ist ein Erfolgsgeheimnis von Journalisten Internetangeboten gegenüber denen im Printbereich. Ist ein Wechseln von der Bild-Chefredaktion zu der vom Stern noch eine mediale Sensation, wäre so etwas im Onlinebereich viel unspektakulärer. Internet, so meine Auffassung, verträgt ausgeprägtes Konkurrenzdenken einfach nicht. Klar will jeder Geld verdienen. Doch das geling eher mit- als gegeneinander.

 


Veröffentlicht am: 26.08.2013

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