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Morgengruß von Helmut Harff: Keine Wahlwerbung!

Sicherlich hat jeder von uns sie schon gesehen, die Wahlwerbespotts der zur Bundestagswahl antretenden Parteien. Vor den Spots kommt immer ein Hinweis, dass die Sender per Gesetz verpflichtet sind, diese Spots zu senden. Ach könnte ich doch auch Gesetze erlassen. Dann würden Sie immer wieder Spots von genussmaenner.de, von geniesserinnen.de oder derbeifahrer.de sehen.

Leider geht das nicht. Doch die Parteien können solche Gesetzte erlassen. Schließlich bestimmen sie, was in diesem Land passiert. Zumindest können sie Gesetze erlassen, die besagen, dass für meine und ihre GEZ-Gebühren ihre Wahlwerbung über die Bildschirme flimmern muss. Das finde ich skandalös. Ich finde es noch skandalöser, wenn ich mit Wahlwerbung von irgendwelchen durchgeknallten Typen vom linken oder rechten Rand belästigt werde. Dafür will ich keine Fernsehgebühren zahlen.

Nicht nur, dass mir die Wahlwerbung einfach auf den Geist geht, so beleidigt mich die auch mit ihren Inhalten und ihrer Machart. Die Spots sind so schlecht gemacht, dass man zu der Ansicht kommen kann, die werden immer vom politischen Gegner gestaltet. Werden zum Jahresende die schlechtesten Werbespots des Jahres gekürt, so müssten die ersten 30 Plätze von Wahlwerbespots belegt werden. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die das Straßenbild maßlos verschandelnden Plakate.

Warum spielen bei diesem unseligen Wahlrummel eigentlich die Fernsehanstalten mit? Sie könnten sich doch wehren, in dem sie ansonsten den Wahlkämpfern keine Sendezeit bieten. Keine Interviews, Sondersendungen oder sonstigen Sendungen zur Wahl mehr, bis die Pflicht zur Ausstrahlung von Wahlwerbespots wieder vom Tisch ist. Diese ganzen Wahl-Sendungen bringen doch nur eins: Die gebetsmühlenartige Wiederholung von Plattitüden und auswendig gelernten Sätzen aus den ebenfalls nichtssagenden "Wahlprogrammen".

Mit solchen Maßnahmen, von katastrophalen Pflicht-Wahlwerbespots bis zu nichtssagenden Plakaten, macht man weder Lust auf Politik, noch auf den Gang zur Urne. Ich habe die Befürchtung, dass genau das gewollt ist. Die im Bundestag vertretenen Parteien haben eigentlich nur an einer bestimmten Wählerklientel Interesse. Wenn die wählen gehen - und die tun es zumeist - reicht das für einige Sessel im Bundestag. Der Rest - und der wird leider immer größer - interessiert eigentlich nicht. So zumindest mein Eindruck.

Übrigens: Die besten Wahlspots laufen im Privatfernsehen. Hier werden wir manchmal sogar recht witzig aufgefordert wählen zu gehen. Hier sollten wir dem so viel gescholtenen Privaten folgen und wählen gehen. Denn eines ist eine Binsenweisheit: Wer nicht wählen geht, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Regierung, die er nicht wollte.

Ich wähle jetzt zwei Körnerbrötchen für mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ärgern Sie sich auch über diese Wahlwerbespots im öffentlich-rechtlichen Fernsehen?

 


Veröffentlicht am: 29.08.2013

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