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Morgengruß von Helmut Harff: Jackenzeit

Nun hat sie begonnen, die Jackenzeit. Wer heute früh aus der Wohnung muss oder am Abend unterwegs ist, der wird es jetzt bereuen, wenn er seine Jacke vergessen hat. Er wird frieren. Wenn früh die Temperaturen unter 10 Grad sinken, ist das immer ein untrügliches Zeichen, dass sich der Sommer langsam aber sicher verabschiedet.

Darauf deuten noch mehr Anzeichen hin: Auf dem Wiener Flughafen gab es in einem Supermarkt schon vor Tagen Weihnachtsgebäck. Ich bekomme immer mehr Meldungen, die mit Weihnachten zu tun haben. Die Straßenkehrer haben den Kampf mit dem fallenden Laub aufgenommen. Schade, dass des Sommer - gerade dieser Sommer - schon am Vergehen ist. Ich hatte mich so sehr an ihn gewöhnt. Er hat uns ja auch wirklich verwöhnt.

Doch mit dem Sommer ist es wie mit einer verflossenen Liebe. Man kann ihr ewig hinterher trauern, depressiv werden und sich dem Suff hingeben. Man kann aber auch nach vorn schauen und sich darauf freuen, was das kommt. Im Gegensatz zu Liebe wissen wir, was uns in den nächsten  Monaten erwartet - der Herbst. Wir werden noch genug Gelegenheit haben, in Sommerklamotten in den Biergarten zu gehen - so wir eine Jacke mitnehmen. Wir werden noch häufiger auf dem Balkon frühstücken und in der Mittagspause die Sonne auf einer Parkbank genießen können.

Herbst, dass bedeute aber auch Regen, Sturm und glitschiges Laub. Herbst, dass ist Schirm- und Regenjackenzeit. Herbst, dass ist aber auch buntes Laub, frisch geerntete Äpfel, Pflaumen und Birnen, fallende Kastanien. Herbst, dass ist die Zeit der Drachen und der Kürbisse. Es ist die Zeit, sich auf das Rad zu schwingen und den Altweibersommer mit seinen einzigartigen Farben zu genießen.

Klar, ich trauere dem schwindenden Sommer nach. Doch ich freue mich auch auf den Herbst. Hoffentlich gewinnt die Sonne den Kampf gegen den Regen. Meine Erfahrung sagt allerdings etwas anders. Aber mit dem Herbstwetter ist es wie mit der Liebe: Beide sorgen immer wieder für Überraschungen und manchmal hilft es, sich warm anzuziehen. Es ist eben Jackenzeit.

Heute brauche ich für den Weg zum Bäcker noch keine Jacke.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 30.08.2013

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