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Morgengruß von Helmut Harff: Roter Teppich

Jeder hat sie schon häufig gesehen, die Menschen auf dem roten Teppich. Für Journalisten ist das nichts besonderes. Wir stehen hinter der Absperrung, lassen den Auslöser unsere Kameras kaum noch los und wissen manchmal gar nicht, wen wir da "abschießen".

Wer immer auf unsere Speicherchips gelangen will, muss nur eines sein: Prominent. Wobei dieser Status sich bei vielen Menschen häufig ändert. Es gibt sogenannte A-Promis. Das sind Menschen, die nahezu jeder in Deutschland kennt. Die B-Promis kennt man zwar, weiß aber häufig nicht, wie der jenige heißt. Da fällt dann oft der Satz: Das ist doch der, der da...

Dann gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die vor allem selber davon überzeugt sind, dass sie prominent sind, dass man sie kennen müsste. Die posieren besonders gern und ausführlich vor jeder Kamera. Kaum ist ein Blitzlicht in der Nähe, setzen diese C-Promis ihr professionelles Lächeln auf und fallen in lange geübte Posen.

Doch was ist, wenn man selber über diesen roten Teppich schreiten soll? Man sieht trotz oder gerade wegen der vielen Scheinwerfer viel weniger, als hinter der Absperrung. Ist nicht ein Spaßvogel oder ein witziger Kollege unter den Fotografen, so kann man unbehelligt von Kameras die wenigen Meter auf dem roten High Heel-tauglichen Teppich (sagen die Damen) problemlos bewältigen. Man kommt sich ganz schön beobachtet vor. Ein Genuss ist das nicht gerade.

Wieso ich gerade heute auf den roten Teppich komme. Wir von genussmaenner.de waren am Montag Gäste der MEDIANIGHT der MEDIENWOCHE@IFA. Mal nicht beruflich zu so einem Event eingeladen zu werden, ist ganz schön - einschließlich den Gang über den roten Teppich.

Von dem bekommen die Zaungäste ja noch einiges mit. Doch wie ist es, wenn Hunderte von Medienmenschen und solche die sich dafür halten, aufeinander treffen? Zuerst wie ein Familientreffen. Viele Menschen kennen sich, begrüßen sich mal herzlich, mal eher reserviert. Man trinkt, lauscht Reden, freut sich (drängelt sich nur wenig) auf das Büfett, trinkt wieder und redet. Später wird weniger geredet, dafür mehr getanzt und ein ganz wenig auch gearbeitet. Das gilt für Gäste, die auch Journalisten sind. Allerdings machen es die "Arbeitsobjekte" - an diesem Abend Schauspieler, Produzentinnen, Kolleginnen und einige andere Menschen - es einem auch leicht. Die Stimmung ist bei solchen "Familientreffen" ziemlich entspannt.

Wer nun glaubt, dass spätestens um Mitternacht die Mehrzahl der Gäste mehr oder weniger betrunken sind oder heftig Fremdgeknutscht wird, den muss ich leider sagen, dass es viel prosaischer, viel unspektakulärer zugeht. Sicherlich gibt es einige Ausnahmen, aber darüber wird sicherlich auf dem nächsten Event getrascht. Wenn die "Betroffenen" Pech haben, weiß es dank Facebook aber schon Minuten später die "ganze" Welt. Heute ist schließlich fast jeder ein Paparazzo.

Ich brauche jetzt noch schnell einen starken Kaffee. Es ist doch recht spät geworden.

Ihnen wünsche ich noch ein genussvolles (zweites?) Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 10.09.2013

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