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Morgengruß von Helmut Harff: Noch mal Wahlkampf

Haben Sie das gestern gesehen? Den Auftritt von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der ARD-Wahlarena. Ich habe mehr zufällig reingeschaut, wusste nichts von der Sendung. Auch nichts davon, dass Angela Merkel Tage zuvor den öffentlich-rechtlichen Circus Maximus betreten hatte.

Nun wurde der Steinbrück der Meute - sprich dem geladenen Publikum - zum Fraß vorgeworfen. Ich hatte nicht die Ansicht, dass in der Arena hauptsächlich SPD-Sympathisanten saßen. Im Gegensatz zum Fernsehduell von Merkel und Steinbrück waren hier augenscheinlich auch nicht die Fragen vorher ausgeklüngelt. Beides hat mir sehr gut gefallen. Schöne Idee von der ARD.

Eine Idee, die Peer Steinbrück wohl auch gefallen hat und auf die er recht gut vorbereitet schien. Klar, anfangs war er etwas aufgeregt. Es ist auch für einen Politiker nicht die Regel, dass Publikum auch immer in seinem Rücken sitzt. Doch der SPD-Kanzlerkandidat zeigte sich beweglich, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Er bewegte sich in der Arena so, dass er immer wieder einen andere Besuchergruppe im Blick hatte. So fühlten sich wohl die meisten immer angesprochen. Manchmal erinnerte mich der Herausforderer von Angela Merkel an einen Tiger in einem Käfig, mal an einen römischen Senator. Es war spannend, ihn dabei zu beobachten.

Interessant fand ich auch, wie er auf die Fragen reagierte. Gab es aus seiner Sicht eindeutige und/oder einfache Antworten, so bemühte er schon mal Allgemeinplätze. Er zeigte sich aber auch lernfähig, versuchte langsilbige Wortungetüme aus dem Beamten- und Politikerdeutsch etwas zu zerlegen. Das fand ich angenehm. Das gilt auch für seinen Umgang mit Fragen, auf die er wohl gar nicht sofort antworten konnte. Das gestand er dann auch ein. Steinbrück war durchaus in der Lage, einzugestehen, dass er nicht alles weiß, von einigem gehört hat und auch nicht alles zu klären sein wird.

Für mich Sympathisch war ebenfalls, dass er auch Aussagen traf, die weder populär sind, noch den Applaus des Auditoriums fanden. Schade fand ich nur, dass er mit der Frage eines Gastes so flapsig. Der Frager wollte wissen, welches Fand Peer Steinbrück ihm für den Fall geben wird, dass er sich nicht an seine Wahlversprechen halten würde. Die Frage hätte er souveräner beantworten müssen.

Insgesamt hoben zum Schluss die Studiogästen den Daumen. Peer Steinbrück hat sich ganz gut geschlagen. Um wirklich Kanzler zu werden, hätte er allerdings begeistern müssen. Das ist ihm wider nicht geglückt. Kanzlerin Merkel wird es freuen.

Ich mache mir jetzt schnell mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich auch heute ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 12.09.2013

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