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Gesundheits-News vom 20. September 2013

(Michael Weyland) Kinder schleppen schwer an ihrem Wissen - vor allem unter dem Arm und auf dem Rücken: in Form ihrer gewichtigen Schultaschen. Untersuchungen zeigen, dass das Schultaschengewicht zwischen der ersten und der fünften Klasse kontinuierlich von 2,3 auf 6,9 kg steigt. Manche Schüler, so zeigten Tests, schleppen täglich sogar mehr als zehn Kilogramm Bücher und Hefte in der Schultasche mit sich herum.  Das bleibt nicht ohne Folgen. Kinder leiden immer häufiger unter Rückenproblemen. "Bei jedem fünften Kind über sechs Jahren sind heute Haltungsschäden feststellbar", sagt Professor Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Klinik der Universität Regensburg in Bad Abbach. Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind damit 900.000 Kinder betroffen.  Eltern können ihren Kindern helfen, sich nicht mit überfüllten Schultaschen zu belasten. Der gepackte Ranzen sollte nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichtes wiegen. Papier ist schwer. Alles Unnötige muss vermieden werden. Kinder, die ständig zu schwer tragen, riskieren Haltungsschäden. Stabilität und Belastbarkeit der kindlichen Wirbelsäule steigen erst mit zunehmendem Wachstum und Alter. Der Schulranzen sollte nicht mehr als 1300 g, besser unter einem Kilo wiegen, so die Experten. Falsches oder einseitiges Tragen der Schultasche belastet die Wirbelsäule und führt zu Haltungsschäden mit Rückenverkrümmungen. Seitliche Verbiegungen der Wirbelsäule durch seitliches Tragen können die Folge sein.

Die heute 18- bis 34-Jährigen stehen erst am Anfang ihres Berufslebens. Dennoch macht sich unter ihnen schon Erschöpfung breit: 62 Prozent fühlen sich tagsüber häufig müde und schlapp - bei den Frauen liegt der Anteil sogar bei 67 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung "Die Gesundarbeiter" unter 1.000 jungen Erwachsenen in Deutschland.  Jeder Dritte im Alter zwischen 18 und 34 fühlt sich an vier bis fünf Tagen in der Woche müde. Eine mögliche Ursache dafür ist Überlastung. Denn gut jeder Zweite gibt an, sich oft gestresst zu fühlen.   Dass bereits junge Menschen in diesem Umfang mit Stress zu kämpfen haben, überrascht die Krankenkasse. Man sieht die Ergebnisse der Studie als Warnsignal. Ein Grund für die Überlastung schon in jungen Jahren liegt in der zunehmenden Arbeitsverdichtung. Sie kann schnell zu chronischer Überforderung bis hin zum Burn-Out führen. 83 Prozent der Versicherten von ihnen sehen es als zentrale Aufgabe der Kassen an, sie bei der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20130919_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 20.09.2013

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