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Morgengruß von Helmut Harff: Wahlverlierer Mann

Die Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag kennt nur eine Gewinnerin: Kanzlerin Angela Merkel. Sie ist die unangefochtene Führungsperson in der Union und im Land. Sie ist und bleibt die "Landesmutter", auch wenn sie keinerlei Erziehungskonzept erkennen lässt. "Mutti" zeigt auch nicht, welche Zukunftswünsche für "ihre Kinder" hat.

Doch das ist nur das eine Wahlergebnis. Ein weiteres ist, dass sämtliche Männer, dass Männer überhaupt abgewählt wurden. Dabei spielt weder Alter, soziale, regionale oder politische Herkunft eine Rolle. Es ist auch egal, ob der Mann als gut oder weniger gut aussehend oder als gut oder unmöglich gekleidet gilt. Seine rhetorischen Fähigkeiten spielten ebenso keine rolle, wie seine religiösen Präferenzen. Männer sind einfach nicht gefragt, sind die Verlierer. Selbst da, wie bei den Grünen, wo es zwei Spitzenkandidaten gab, gilt der Mann Trettin im Gegensatz zur Frau Göring-Eckardt als großer Verlierer.

Doch was machen die Männer falsch? So richtig kann ich die Frage nicht beantworten. Vielleicht machen sie im Gegensatz zu Frau Merkel überhaupt etwas. Die alte und neue Kanzlerin hat von einem erfolgreichen Mann gelernt, der auch gern alles aussaß - Helmut Kohl. Doch bringt uns Aussitzen wirklich voran? Ich glaube nicht. Nun soll das nicht heißen, dass eine Frau uns nicht voranbringen kann. Doch wenn die Wähler - also wir alle - eher auf jemand setzten, für den viele Dinge alternativlos sind, wenn wir mehrheitlich auf jemand setzten, der gern mal die eine oder andere Trendwende verkündet und damit zuvor geäußerte Überzeugungen vergisst, dann macht mir das Sorge. Noch mehr Sorge macht mir, dass "Merkeln" zum neuen, weil erfolgreichen, Politstil in Deutschland werden könnte.

Ich wünsche mir in den neuen Vorständen von Grünen, FDP (gibt es noch), SPD und Linken Frauen u n d Männer, die Macher sind, die Probleme nicht nur erkennen, sondern diese auch aktiv angehen. Aussitzer müssen ein Auslaufmodell werden - egal ob Frau oder Mann. Das gilt nicht nur in der Politik. Mann muss zeigen, dass es (auch) männliche Tugenden sind, die uns, die unser Land, die Europa wieder voranbringen.

Ich bin jetzt Mann genug, mir mein Frühstück zu machen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und Politiker, die für Bewegung sorgen.

 


Veröffentlicht am: 24.09.2013

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