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Morgengruß von Helmut Harff: Augen auf...

... bei der Berufswahl. Diese Aussage ist weder neu, noch von mir. Heute gilt sie all denen, die sich im Politgeschäft tummeln. Es gilt jenen, von denen man am Stammtisch so gern behauptet, sie verdienen sich dumm und dämlich.

Doch wie ist das? Da ist man gerade noch Minister, Parteichef, Kanzlerkandidat, Fraktionsvorsitzender oder Abgeordneter - und am nächsten Tag ist man (fast) nichts mehr. Keine Kameras, keine Talkshows, kein Dienstwagen oder -rad, keine Einladungen zu tollen Events, keine Reden mehr halten, nicht mehr wichtig sein, ein normaler Mensch sein. Das klingt nicht gut. Das muss man verkraften.

Ja, Berufspolitiker fallen in der Regel weicher als andere Arbeitslose. Sie werden kaum einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen. Und doch, so ein Fall aus politischen Höhen auf den Boden der Realität ist wirklich nicht einfach. Da enden viele sicherlich auf der berühmten Couch, manch einer trinkt auch mehr als er sollte.

Noch schlimmer ist die Situation für die Mitarbeiter der abgehalfterten Politiker. Sie haben fast ausschließlich zeitlich begrenzte Verträge, wissen aber bis zum Wahlabend nicht, ob sie ihren Job behalten oder nicht. Klar, dass weiß jeder, der so einen Job im Politikzirkus annimmt, doch schön ist das nicht.

Mich wundert, dass gerade die Akteure in den Hinterzimmern und Büros der Politik - bitte nicht nur für sich selbst - keine Ideen entwickeln und umsetzten, wie sie hier besser abgesichert werden können. Schließlich sind von diesem "heuern und feuern" nicht nur die Mitarbeiter von Politikern betroffen.

Klar kann man nun sagen: Augen auf bei  der Berufswahl und mir tun die Trettins, Steinbrücks, Rösslers und Co. auch nicht wirklich leid. Wie gesagt, sie fallen sicherlich sehr weich. Doch man sollte auch an den weniger schönen Seiten eines Politikers denken, wenn man sich über deren Treiben und deren Diäten erregt.

Wer sich darüber aufregt, soll doch selber in die Politik gehen. Dort werden dringend Leute gesucht. Man sieht ja gerade jetzt nach der Wahl, wie dünn die Personaldecken bei allen Parteien ist. Doch wie gesagt: Augen auf bei der Berufswahl.

Ich mache mir mein Frühstück. Ob ich noch einmal in die Politik gehe? Nie!!!

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Hoffentlich haben Sie die richtige Berufswahl getroffen.

 


Veröffentlicht am: 25.09.2013

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