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Reise-Knigge Asien

Reisen, so heißt es, bildet. Wer aber in der Fremde schon einmal ahnungslos ins Fettnäpfchen trat, weiß: Die Bereitschaft sich auf das Urlaubsland einzulassen allein reicht nicht immer. Oft lohnt es sich, ein gewisses Vorwissen auf die Reise mitzunehmen. Welche Verhaltensregeln beispielsweise Urlauber beherzigen sollten, die einen entspannten und eindrucksvollen Asienurlaub planen, erläutert Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Asien ist nicht gleich Asien


Asien ist ein äußerst vielfältiger Kontinent: Auf einem Gebiet zwischen Europa, dem Arktischen, dem Pazifischen und dem Indischen Ozean leben über vier Milliarden Menschen. Als Geburtsstätte der großen Weltreligionen – Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Islam – sind in Asien die unterschiedlichsten Kulturen, Sprachen und Gebräuche beheimatet. „Oft sind sie uns fremd oder stehen sogar im Widerspruch zu unseren europäischen Gepflogenheiten“, erläutert die ERGO Reiseexpertin Birgit Dreyer: „So ist beispielsweise das Händeschütteln in den meisten asiatischen Ländern eher unüblich. Eine kleine Verbeugung reicht.“ Wer sich schon bei der Vorbereitung mit einigen Umgangsregeln im Reiseland vertraut macht, hat deshalb die besten Voraussetzungen, einen Eindruck vom „echten Leben“ im Reiseland zu erhalten.

Geduld und Zurückhaltung

Egal, in welches asiatische Land Reisende aufbrechen: Einige grundsätzliche Verhaltenstipps sind in jedem Fall empfehlenswert. Dazu gehört, immer höflich und zurückhaltend zu bleiben, freundlich zu lächeln und ausladende Gestik sowie zu langen Augenkontakt besser zu vermeiden. Ebenso zurückhaltend sollten Urlauber im Umgang mit Kindern sein: Denn asiatische Eltern reagieren beispielsweise mit Entsetzen, wenn jemand ihrem süßen Baby zärtlich über den Kopf streicheln möchte. „Der Kopf gilt in Asien als Sitz der Seele. Er darf deshalb nicht berührt werden“, erklärt Birgit Dreyer. Zurückhaltung ist in Asien auch zwischen Mitreisenden aus dem eigenen Land angebracht: Speziell Hochzeitsreisende sollten beachten, dass Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen werden.

Sauberkeit und Dresscode

In Asien spielen Sauberkeit und Reinlichkeit eine große Rolle. Besucher müssen deshalb nicht nur vor dem Betreten eines Tempels, sondern auch beim Eintritt in ein Privathaus die Schuhe ausziehen. Raucher sollten speziell in Singapur ihre Zigarettenstummel im Mülleimer entsorgen. Wer sie achtlos auf die Straße fallen lässt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen! Ebenso ist bei der Wahl der Urlaubsgarderobe Rücksicht auf die örtlichen Gepflogenheiten angebracht: Zwar sind die Temperaturen in asiatischen Ländern oft tropisch. Dennoch sollte die Kleidung nicht zu freizügig sein: Männer in kurzen Hosen sowie Frauen in schulterfreier Kleidung und knappen Röcken erregen nicht selten Anstoß – insbesondere an heiligen Orten wie Tempeln oder Klöstern. Herren sollten daher lieber lange, leichte Baumwollhosen im Reisegepäck haben. „Und Damen sind gut beraten, wenn sie immer ein leichtes Tuch dabei haben, mit dem sie im Handumdrehen nackte Schultern verdecken oder ihren Rock verlängern können“, rät die ERV Expertin.

Respekt wird groß geschrieben

Die Vielfalt Asiens bringt es mit sich, dass die Gewohnheiten und Sitten sich auch je nach Reiseland nochmals unterscheiden können. Wen beispielsweise in China ein Schnupfen plagt, der sollte sich die Nase unbedingt vor dem Essen und möglichst unter Ausschluss der Öffentlichkeit putzen. Denn sich bei Tisch zu schnäuzen gilt als Unsitte. Deshalb dazu lieber kurz das Bad oder die Restaurant-Toilette aufsuchen. Schmatzen ist hingegen kein Problem: Geräuschvolles Kauen unterstreicht in China sogar, dass das Essen schmeckt.

Besondere Hingabe empfinden die Menschen in Thailand gegenüber ihrem König: Erscheint er beispielsweise im Fernsehen, dann erheben sich alle Anwesenden – auch ausländische Besucher sollten sich davon nicht ausnehmen. Zur Vorsicht rät Reiseexpertin Birgit Dreyer auch beim Umgang mit Banknoten oder Münzen, auf denen der König abgebildet ist: „Fällt eine Münze mit dem Konterfei des Monarchen zu Boden, sollten Sie diese lieber rollen lassen statt darauf zu treten – das kommt einer Majestätsbeleidigung gleich und kann sogar zu einer Verhaftung führen!“

 


Veröffentlicht am: 30.09.2013

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