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Morgengruß von Helmut Harff: Alles Wurscht

Nein, ich habe mich weder verschrieben, noch ist mir die Wurst wurscht. Wie ich auf die "Wurscht" kam, ist ganz einfach zu beantworten: Ich habe im Fernsehen die bayrische Kabarettistin Martina Schwarzmann gesehen. Sie sang ein Lied mit dem Titel "Es muss einem auch mal was wurscht sein können".

Recht hat die scharfzüngige Frau vom Land - so etwas von recht. Manchmal erwische ich mich dabei, dass mir heute etwas wurscht ist, worüber ich mich früher aufgeregt habe. Ja, so etwas gibt es. So konnte ich mich über Steinbrücks Stinkefinger genauso wenig wie über Merkels Ketten aufregen. Auch das bundespolitische Aus  der FDP ist mir wurscht. Mir ist auch wurscht, wenn jemand vor mir an der Kasse seinen 70-Euro-Wochenendeinkauf mit Münzen bezahlen will.

Doch zumeist sind mir die Dinge nicht wurscht. Ich rege mich viel zu häufig über Dinge auf, die ich nicht ändern kann oder mal auch nicht will. Nehmen wir die Politik. Ich rege mich da gern auf, ändere aber nichts. Nun kann ich meckern, so viel ich will, dass ist den Machtausübenden völlig wurscht. Ich kann aber auch selber in die Politik gehen, und denen den Marsch blasen. Das wäre - hoffe ich zumindest - den heutigen Politikern nicht wurscht.

Mir ist es nicht wurscht, wenn mir jemand verbieten will, jeden Tag Wurst zu essen. Doch eigentlich sind mir die komischen Leute, die so etwas vorschlagen, völlig wurscht. Sollen sie das doch versuchen. Halt! Hier droht Gefahr! Wer hätte gedacht, dass es in Deutschland einmal ein Raucher-Diskriminierungsgesetz gibt. Das zeigt, nicht alles sollte mir wurscht sein.

Was ist mir noch wurscht? Eigentlich gibt es da nicht viel. Zumindest fällt mir so ad hoc kaum etwas ein. Ja, es ist mir wurscht, wer Deutscher Fußballmeister wird. Es ist mir (fast) wurscht, wann der neue Hauptstadtflughafen eröffnet. Na, so ganz stimmt das nicht, schließlich wohne ich nur wenige S-Bahn-Stationen vom BER weg. Stichwort Berlinen S-Bahn: Als Nahverkehrsnutzer ist es mir überhaupt nicht wurscht, wenn die S-Bahn mal wieder nicht so fährt, wie sie sollte.

Gar nicht wurscht ist mir, wenn jemand nicht täglich auf genussmaenner.de vorbei schaut und ließt, was die Redaktion so für die Männer zusammen getragen hat. Ich befürchte nur, dass das (noch) den meisten Männern wurscht ist.

Ich mache mir jetzt Frühstück - mit leckere Wurst

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Und denken Sie daran: "Es muss einem auch mal was wurscht sein können".

 


Veröffentlicht am: 03.10.2013

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