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Morgengruß von Helmut Harff: Fliegen

Für viele ist das Fliegen gleichbedeutend mit Urlaub. Doch für immer mehr Menschen vor allem in Europa gehört das Besteigen eines Flugzeugs fast zur täglichen Routine. Fliegen ist so wie Bus oder Bahn fahren. Solche Menschen erkennt man zumeist daran, dass sie nur mit kleinem Gepäck reisen. Diese Viel- oder Berufsflieger stehen nur selten am Gepäckband und warten auf ihre Koffer.

Das Fliegen gerade auf kürzeren Strecken innerhalb Europas gleicht immer mehr dem öffentlichen Personennahverkehr. Keine aufgeregten Reisenden, Routine, kaum Service, so sieht es zumeist aus. Klar, die Stewardessen sind hübsch anzusehen und lächeln charmant. Bei manchen Airlines führen sie sogar noch die Sicherheitsbelehrung durch. Doch die Reisenden hören nicht zu. Man stelle ich vor, bei der morgendlichen Fahrt zur Arbeit würde es jedes mal so eine Unterweisung geben. Da liest man lieber Zeitung. Wenn man Glück hat, bekommt man die noch an Bord oder direkt vor dem Flug. Das wäre eine schöne Idee für die Berliner S-Bahn. So könnte man Verspätungen leichter ertragen.

Doch noch einmal zu den despektierlich „Saftschubsen“ genannten Damen (manchmal auch Männer) an Bord. Die Versorgung der Reisenden ist bei den Flügen innerhalb Europas längst nicht mehr ihre Hauptaufgabe. Sie sind das eigentliche Sicherheitspersonal in einem Flugzeug. Deshalb müssen sie sich trotz der massiven Einsparungen beim Service um ihren Job keine großen Sorgen machen.

Ach ja, der Service.  Wenn ich in Berlin eine Stunde mit der S-Bahn zu einem Termin fahre, dann gibt es weder freundliches Personal, noch etwas zu essen oder zu trinken, noch eine Zeitung. Wenn ich glück habe, bekomme ich einen Sitzplatz. Nun ja, dafür sind die Preise noch niedriger, als die für einen Flug.

Eines unterscheidet den Nahverkehr und das Fliegen. Bei ersterem gibt es keine langwierigen und nervenden Sicherheitskontrollen. Die machen in vielen Fällen das Fliegen gegenüber einer Fahrt mit der Bahn unattraktiv. Auf einigen Strecken dauert so ein Flug alles in allem länger als eine Bahnfahrt. Aus diesem Grund sieht man auch im Zug viele Berufsreisende.

Ich habe für meine Dienstreise nach Litauen das Flugzeug genommen. Lässt sich das verhindern, fahre ich lieber mit dem Zug. Da gibt es (zumindest meistens) einen Kaffee und etwas Essbares oder ich kann das mir von zu Hause mitbringen. Außerdem kann ich während der Fahrt arbeiten. Für mich ist die Bahn das angenehmere Verkehrsmittel.

Nun gehe ich hier im übrigens wunderschönen IDW Esperanza Resort frühstücken.

Ihnen wünsche ich eine genussvolles Frühstück und eine entspannte Fahrt zur Arbeit.

 


Veröffentlicht am: 10.10.2013

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