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Morgengruß von Helmut Harff: Politiker

Die erste Freue, der erste Ärger über den Ausgang über den Ausgang der Bundestagswahlen ist verklungen. In den einigen Parteien hat das große Stühlerücken bereits stattgefunden oder steht unmittelbar bevor. Wir werden uns neue Namen merken müssen. Noch nicht so bekannte Frauen und Männer beziehen die Chefbüros von Parteien und Fraktionen. Doch was bringt uns das?

Ich meine, neue Personen sind zumeist nicht mehr als eben neue Personen. Klar ist das ein Allgemeinplatz. Doch sieht man sich einmal an, wie viel Arbeit in die Suche von Vorsitzenden und ähnlichem Personal die Parteien investieren und vergleicht das mit dem Ergebnis, so stehen beide in keinem guten Verhältnis. Die einen wollen unbedingt eine Doppelspitze, die anderen vielleicht- nur nicht jetzt. Die einen hatten einen schwulen und dann einen jungen Vorsitzen. Ohnehin sollen es gerade nach dem Desaster von alte Damen und Herren jüngeren - gern auch frischeren - Parteiarbeiter an der Spitze von Partei und Fraktion sehen. Wobei Jung zwischen den Parteien sehr unterschiedlich definiert wird.

Doch macht es die "neue" Person? Geht es unter einem schwarzen Präsidenten den USA besser als unter einem andersfarbigen? Ist ein schwarzer Nobelpreisträger im Weißen Haus friedfertiger als ein weißer? Sind Politiker mit Migrationshintergrund erfolgreicher als solche, deren Familientradition im Wahlkreis fünf Generationen zurück reichen? Macht eine siebenfache Mutter bessere Politik als ein gleichgeschlechtlich Liebender?

Ich glaube, dass wir mehrheitlich diese Fragen mit nein beantworten können. All das sind aus meiner Sicht keine Kriterien, nach denen man Politiker bewerten soll. Ich möchte allerdings auch keine Politiker, die Stammtischparolen klopfen oder die Dinge gern aussitzen. Ich warte auf Politiker, die Charisma und vor allem eine Vision für unser Land, für unsere Welt haben. Dabei meine ich nicht irgendwelche Hirngespinste, sondern solche, die Visionen, wir sie die heutigen Herausforderungen  stemmen wollen. Ich will keine profilierungssüchtige Menschen in politischen Spitzenämtern, von denen ich glaube, dass sie es im "normalen" Leben schwer haben, einen guten Job zu bekommen.

Vielleicht ist so ein Typ Per Steinbrück. Der hält sich zumindest bis jetzt daran, was er vor der Wahl gesagt hat. Doch wo ist unsere politische Kultur hingekommen, wenn schon jemand allein dadurch positiv auffällt, dass er zu seinem Wort steht?

Ich mache gehe nun frühstücken. Die Leute, mit denen ich dabei treffe, stehen sicherlich zu ihrem Wort

Ihnen wünsche ein genussvolles Sonntags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 20.10.2013

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