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Die Renaissance historischer Weinbergslagen

Mit der Einführung der neuen Klassifikation der deutschen Weinbergslagen knüpft der „VDP.Die Prädikatsweingüter“ an eine große Tradition an. Für Weinfreunde könnte die neue Kategorisierung ein Geschenk sein, das der Verband, der sich kompromisslos dem Thema höchste Qualität verschrieben hat, der Weinwelt kurz nach seinem 100sten Geburtstags beschert hat.

Doch so neu ist das, was da viel diskutiert wurde und wird, gar nicht. Die Rückbesinnung auf das Terroir, auf den einzelnen Weinberg als kostbares und einmaliges Geschenk der Natur, als ausschlaggebendes Qualitätskriterium für große Weine – darauf setzte man schon vor 150 Jahren. Aus dieser Zeit stammen die zwei ältesten Lagenklassifikationskarten der Welt für den Rheingau (1867) und für die Mosel (1868). Sie beweisen, die Winzer von damals wussten sehr genau um ihre Filetstückchen. Ihr Wissen teilten sie mit Weinliebhabern auf der ganzen Welt. Denn: die Namen der begehrten Lagen gaben zuverlässig Auskunft über die Qualität der Weine, die die großen Namen tragen durften. Ein „Doctor“ oder ein „Rothenberg“ das waren und sind großartige Weine. Und so erscheint es nur folgerichtig, dass die Spitzenlagen heute endlich wieder auf den Etiketten besonders heraus gestellt werden.

Der Glanz vergangener Zeiten ist heute gefragter denn je

An diese Tradition knüpfen auch die Weingüter Wegeler mit der historischen Gestaltungslinie ihrer Wein-Etiketten an. Damit gibt man den Weinen beider Gutshäuser an der Mosel und im Rheingau jetzt auch äußerlich den Glanz vergangener Zeiten zurück. Bisher war das – von außen betrachtet - nur dem „Bernkasteler Doctor“, der teuersten Weinbergslage Deutschlands, vorbehalten. Das neue und gleichzeitig alte Gesicht der Weglerschen Gestaltungslinie nimmt die Eleganz und die edle Anmutung aus der Zeit der Renaissance auf und schließt damit den Kreis in der über 100-jährigen Weingeschichte der deutschen Lagenklassifizierung, des VDP und der Weingüter Wegeler. In den Arabesken, die sich gekonnt um die Vignette mit der Schrift ranken, zeigt sich das Streben nach höchster Vollkommenheit und Harmonie, das die Kunst der Renaissance bestimmt.

Gleichzeitig erinnert die Gestaltung auch an die goldenen Zeiten, als deutsche Rieslinge zu den Weinen gehörten, nach denen sich die ganze Welt verzehrte. Nur noch der Name der Spitzenlage prangt jetzt wieder auf den Etiketten der großen Weine. Auch das gab es früher schon einmal. Auch hier weist die Geschichte den Weg, und Dr. Tom Drieseberg, der zusammen mit seiner Frau Anja die Geschickte der Weingüter Wegeler bestimmt, tritt gerne den Beweis an. Das Fundstück mit der simplen Aufschrift „Johannisberger“, umrahmt von filigranem Blattwerk, zeigt ihm, dass in der Rückbesinnung auf die Tradition der erste folgerichtige Schritt in Richtung Zukunft liegt.

Durch den Besitz zahlreicher Premium-Lagen an Rhein und Mosel nehmen die Weingüter Wegeler seit über 130 Jahren eine Vorreiter-Position ein. Als einziges deutsches Weingut, das in den zwei ältesten klassifizierten Weinbau Gebieten Weinberge hat, haben sie mit dem lagenübergreifenden Geheimrat „J“ bereits 1983 den ersten großen, trockenen Riesling - analog der Grand Cru’s aus Bordeaux – eingeführt. In 1992 gehörten sie zu den vier innovativen Weingütern, die in Deutschland die Ersten Gewächse etabliert haben. Im Jahr 1995 wurde dieses Konzept dann erstmalig mit dem 1995er Bernkasteler Doctor trocken an der Mosel umgesetzt. Und in diesem Jahr sind die Weingüter Wegeler die Ersten, die die neue VDP Klassifikation kompromisslos mit einer neuen Ausstattung umgesetzt haben.

Die große Begüterung der Weingüter ist auch für die Zukunft eine Herausforderung. Fünfzehn „Grosse Lagen“ im Rheingau und sechs an der Mosel gilt es aktuell zu bewirtschaften. „Die Voraussetzungen sind bestens. Jetzt ist es an uns, dieses Erbe nicht nur zu wahren, sondern mit Hilfe der neuen VDP Klassifikation und mit Bedacht voran zu bringen“ sagt Dr. Tom Drieseberg.

 


Veröffentlicht am: 22.10.2013

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