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The BossHoss auf Höhenflug in den Charts

Langeweile? Für The BossHoss sicherlich ein Fremdwort. Die nimmermüden Country-Rocker sind auch 2013 in der Jury von „The Voice of Germany“ vertreten, gehen auf große Deutschlandtournee und bringen mit „The BossHoss Beer“ sogar eine eigene Biermarke auf den Markt.

Auch in den offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von media control® GfK, läuft es wie am Schnürchen. Hier landen Boss Burns, Hoss Power & Co. einen neuen Karriererekord und entzünden ihre „Flames Of Fame“ an zweiter Stelle. Damit stürmen sie so weit nach oben wie nie zuvor.

In direkter Nachbarschaft der Großstadtcowboys befinden sich die unbestrittenen Schlagerköniginnen Deutschlands. Während Helene Fischer („Farbenspiel“) bravourös die Spitze verteidigt, rutscht Andrea Berg („Atlantis“) von zwei auf drei.

Wie ein „Lightning Bolt“ schießen Pearl Jam auf Position vier herab. Die Grunge-Veteranen machen seit über zwei Jahrzehnten Musik und veröffentlichen nun ihren insgesamt zehnten Longplayer. Als Produzent zeichnete erneut Brendan O'Brien verantwortlich, der bereits mit der Crème de la Crème der Rockbranche zusammenarbeitete.

Ehrliche Texte, gefühlvolle Melodien und ein feines Gespür für den Nerv der Nation: Spätestens seit ihrem Hit „Still“ sind Jupiter Jones in die erste Liga des Pop-Business aufgestiegen. Das Eifel-Quartett besingt „Das Gegenteil von allem“ und reiht sich neu auf der Fünf ein.

Bei Klingande kommt „Jubel“ auf. Das französische Studenten-Duo steht erstmals auf dem Thron der Single-Charts – mit einem Musikprojekt, das erst im Dezember 2012 gegründet wurde. Ihr Ohrwurm, der an die Elektro-Hymnen von Bakermat und Klangkarussell erinnert, verbessert sich von fünf auf eins.

Ob auch Avicii erneut den Sprung an die Spitze schafft? Der schwedische DJ lieferte bereits den Sommerhit 2013 ab („Wake Me Up“) und schnellt mit seiner neuen Nummer „Hey Brother“ von zehn auf zwei vor. James Blunts „Bonfire Heart“, vor sieben Tagen noch Spitzenreiter, schlägt jetzt ein wenig langsamer und zieht sich auf Rang drei zurück.

„Should Be Higher” könnte das Motto von Depeche Mode sein, denn die britischen Synthie-Pioniere haben mit Position 19 noch ausreichend Luft nach oben. Doch der beste Neueinstieg ist einstweilen auch nicht zu verachten.

US-Rapper Eminem veröffentlicht im November sein neues Studioalbum „The Marshall Mathers LP 2“ und gibt sich auf der dritten Single-Auskopplung wenig bescheiden: Der „Rap God” gastiert zum Auftakt an 42. Stelle.

 


Veröffentlicht am: 22.10.2013

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