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Morgengruß von Helmut Harff: Aufstehen

Heute musste ich um 5 Uhr aufstehen. Nein, bitte kein Mitleid, ich habe mir das selbst so ausgesucht, Na gut, wenn die Berliner S-Bahn nicht wieder auf Pendelverkehr umgestellt hätte, hätte ich noch eine halbe Stunde länger schlafen können.

Doch dann wäre mir mein heutiges Kommentarthema nicht eingefallen. Aufstehen - das fällt wohl kaum jemand wirklich leicht. Noch einmal kurz umdrehen, noch fünf Minuten liegen bleiben, wer schätzt das nicht? Und doch, man muss irgendwann aus dem Bett. Sich zum Aufstehen zu motivieren ist gerade für einen zu Hause arbeitenden Freiberufler wie ich es bin nicht einfach.

Doch ich mache es wie sicherlich Millionen Menschen: Ich habe ein Aufstehritual. Ein halbe Stunde bevor ich wirklich aufstehen muss, geht der Radiowecker an. Der steht so weit weg, dass ich viel zu faul bin, den im Fall des Falles auszuschalten. Dank des Radioweckers weiß ich noch fast schlafend, was in der Welt passiert ist und höre fröhliche Musik. Dank Euch, Ihr Radioleute.

Während das Radio läuft, kann ich mich noch mal so richtig in die Kissen kuscheln. Langsam fängt es im Kopf zu arbeiten an und ich überlege, was heute so ansteht. So werde ich langsam munter. Das Klingeln des Weckers ist dann nicht mehr so schlimm. Damit ich den nicht einfach so ausmache, steht das morgendliche Folterinstrument so weit weg, dass ich aufstehen muss, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Dann bin ich schon aus dem Bett und das Aufstehen ist erledigt. Doch wehe, wenn ich den Wecker mal nicht aktiviert habe. Dann komme ich nur schwer aus dem Bett. Ich brauche einfach mein Morgenritual. Dazu gehört neben dem Gang ins Bad auch der in die Küche. Ein Kaffee muss her. Ohne dem geht gar nicht. Erst dann geht es an den Rechner.

Ich bin mir sicher, dass fast jeder irgend ein Morgenritual hat. Solche Rituale sind einfach wichtig für uns. Übrigens ist ein Einschlaf-Ritual mindestens genauso wichtig. Für unsere Kinder schaffen wir die - aber für uns? Ich bin überzeugt davon, dass wir uns unser Leben mit einigen Ritualen deutlich erleichtern können. Das gilt für das Schlafen gehen und für das Aufstehen ebenso wie für viele Tagesabläufe. Häufig merkt man gar nicht, was man faktisch ritualisiert erledigt.

Nun gehe ich gegen jedes Morgenritual in den Speisewagen frühstücken.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Rücken Sie heute doch mal von ihrem Frühstücksritual ab und probieren etwas Neues aus.

 


Veröffentlicht am: 26.10.2013

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