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Morgengruß von Helmut Harff: Uhriger Unsinn

Diese Nacht war es mal wieder so weit: Die Uhren wurden um eine Stunde zurück gedreht. Wir leben also wieder wie seit Jahrhunderten in der „richtigen“ Zeit. Die sogenannte „mitteleuropäische Sommerzeit“ wandert für sechs Monate in die Mottenkiste. Wieso lassen wir sie nicht endlich für immer dort?

Um mit der Aussitzkanzlerin zu antworten: Es hat sich bewährt. Doch stimmt das? Nahezu alle Experten sind sich einig, dass die Einführung der Sommerzeit ein Flopp war. Der Plan, so Energie einzusparen, ist einfach nicht aufgegangen. Rechnet man alle mit der Umstellung auf Sommerzeit und wieder zurück im Zusammenhang stehenden Kosten zusammen, so ist das Fazit der Experten deutlich negativ. Doch nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht ist dieses Hin und Her mit der Zeit nicht sinnvoll. Viele Menschen klagen, dass sie unter der Zeitumstellung leiden.

Doch warum hält die Politik an diesem Unsinn fest? So richtig kann einem die Frage niemand beantworten. Ich glaube, dass die Politik einfach keine Lust hat, sich dieses Themas anzunehmen. Man will einfach nicht eingestehen, dass die Einführung und vor allem die Beibehaltung der Sommerzeit unsinnig ist. Da war der alte Kaiser Wilhelm II. weitsichtiger. Der hatte schon einmal die Sommerzeit eingeführt, Jahre später diese wieder abgeschafft. Augenscheinlich sind unsere Politiker heute weniger entscheidungsfreudig, als der absolutistische Herrscher.

Wenn schon unsere Politiker nicht in der Lage sind, solchen Unsinn wie die Sommerzeit zu den Akten zu legen, vielleicht kann uns ja der US-Geheimdienst NSA helfen. Wer befreundete Politiker abhören kann, ist doch sicherlich auch in der Lage, das Umstellen der Uhren zu verhindern. Dann wären die US-Schlapphüte wenigstens zu irgend was nütze.

Vielleicht greift ja auch eine Partei dieses Thema im Vorfeld der Europa-Wahl auf. Dass wäre doch ein Thema für die Piraten. Ansonsten müssen wir uns eben selber darum kümmern, dass dieser Unsinn bald ein Ende hat. Ein Volksbegehren hätte sicherlich gute Chancen.

Ich gehe jetzt erst einmal frühstücken. Obwohl, so früh habe ich noch gar keinen Frühstückshunger.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück – egal zu welcher Zeit.

 


Veröffentlicht am: 27.10.2013

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